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Konflikte

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* Eine Vielfalt von Meinungen sollte anerkannt werden und als Chance einer "Manager-Tugend" genützt werden. Reglementierungen und Sanktionierungen abweichender Meinungen sind zu vermeiden und ergeben ein falsches Bild von Harmonie.
* Eine Vielfalt von Meinungen sollte anerkannt werden und als Chance einer "Manager-Tugend" genützt werden. Reglementierungen und Sanktionierungen abweichender Meinungen sind zu vermeiden und ergeben ein Bild von Scheinharmonie.


Gesellschaftliche Risse    

Konfliktmanagement und Gewalt in Theorie und Praxis im Kontext Politischer Bildung    

Günther Dichatschek

Inhaltsverzeichnis dieser Seite
Gesellschaftliche Risse   
Konfliktmanagement und Gewalt in Theorie und Praxis im Kontext Politischer Bildung   
Vorbemerkung   
I Konfliktmanagement   
1 Begrifflichkeit Konflikt   
2 Konfliktanalyse   
3 Konfliktarten   
4 Konfliktlösungen   
Literaturverzeichnis   

Vorbemerkung    

Konflikte zu lösen wird zukünftig für Lehrende und Führungskräfte immer wichtiger.

Der rasche Wandel der Gesellschaft, fortlaufende Veränderungen und eine stärkere Dynamik und Auseinandersetzung mit anderen Kulturen und die Notwendigkeit einer kulturell-religiösen Kompetenz machen ein Konfliktmanagement und die Auseinandersetzung mit Arten von Gewaltphänomenen notwendig.

Eine Verbesserung des Konfliktverhaltens des Einzelnen, von Gruppierungen und Organisationen sowie der Lösungsmöglichkeiten bedarf einer ausführlichen Analyse in Theorie und Praxis (vgl. SCHWARZ 2010).

Ausgangspunkt der Studie ist die

Absolvierung der Universitätslehrgänge Politische Bildung und Interkulturelle Kompetenz,

Absolvierung des Lehrganges Interkulturelles Konfliktmanagement und die

Auseinandersetzung mit der Fachliteratur/Auswahl (vgl. OLWEUS 1996, MARTIN-MARTIN 2003, FISHER-URY-PATTON 2009, SCHWARZ 2010, BABEROWSKI 2016).

Ein Impuls für die Thematik entstand in der Kolumne " DEN RISS HEILEN" der "Salzburger Nachrichten" 2021.

Die Studie beruht auf dem persönlichen Interesse des Autors in einer Tätigkeit als Lehrbeauftragter und Schulentwicklungs- und Studienberater.

Die Studie gliedert sich in die Begrifflichkeit Konflikt, Konfliktanalyse, Konfliktarten, Konfliktlösungen

I Konfliktmanagement    

1 Begrifflichkeit Konflikt    

Nach SCHWARZ (2010, 25-38) geht es um die vielen Facetten des Konflikts, die erst durch die Frage nach dem den Sinn der Konflikte ersetzt werden sollen.

Es zeigt sich, wieso es Konflikte überhaupt gibt und wozu sie gut sind.

  • Zum Verständnis dient die Anerkennung von Widersprüchen. Damit ergeben sich zwei Seiten einer Feststellung eines Konflikts und die Widersprüche sollten anerkannt werden.
  • Bei der Sinnfrage ergeben sich die Dimensionen in den Unterschieden. Die Rollenverteilung ergibt die Unterscheidung im gesellschaftlichen Ordnungssystem bzw. Sozialstrukturen. Angesprochen ist das Prinzip von Konkurrenz.
  • In hierarchischen Organisationen sollte die Einheit der Gruppe hergestellt werden. Unterschiedliche Leistungen können Anlass zur Unruhe sein.
  • Eine Vielfalt von Meinungen sollte anerkannt werden und als Chance einer "Manager-Tugend" genützt werden. Reglementierungen und Sanktionierungen abweichender Meinungen sind zu vermeiden und ergeben ein Bild von Scheinharmonie.
  • Das Wesentliche im Umgang mit Widersprüchen liegt in der Rechtzeitigkeit und Toleranz des Zulassens und Bearbeiten. "Die Öffnung für neue Ideen setzt Konflikttoleranz voraus, ohne die Weiterentwicklung nicht möglich ist" (SCHWARZ 2010, 22). Beharren auf Meinungen verhindern Lösungsmöglichkeiten.
2 Konfliktanalyse    

3 Konfliktarten    

4 Konfliktlösungen    

Literaturverzeichnis    

Angeführt sind jene Titel, die für den Beitrag verwendet und /oder direkt zitiert werden.


Baberowski J. (2016): Räume der Gewalt, Bundeszentrale für politische Bildung, Schriftenreihe Bd. 1570, Bonn

Brocker M . - Hildebrandt M. (Hrsg.) (2008): Friedensstiftende Religionen? Religion und die Deeskalation politischer Konflikte, Wiesbaden

Dichatschek G. (2021): Respekt vor dem Anderen, in: Salzburger Nachrichten, 20.11., 1 "DEN RISS HEILEN"

Fisher R.- Ury W.- Patton Br. (2009): Das Harvard-Konzept, Frankfurt/M.

Heinsohn G. (2006): Söhne und Weltmacht. Terror im Aufstieg und Fall der Nationen, Zürich

Kippenberg H.G. (2008): Gewalt als Gottesdienst. Religionskriege im Zeitalter der Globalisierung, München

Martin L.R - Martin P. (2003): Gewalt in Schule und Erziehung. Ursachen - Grundformen der Prävention und Intervention, Bad Heilbrunn

Olweus D. (1996): Gewalt in der Schule. Was Lehrer und Eltern wissen sollten - und tun können, Bern

Schwarz G. (2010): Konfliktmanagement. Konflikte erkennen, analysieren, lösen, Wiesbaden

 
© die jeweiligen Autoren zuletzt geändert am 14. Dezember 2021