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Indianer Nordamerikas

Indianer Nordamerikas    

Ein Beitrag zur Geschichte indigener Völker in der Politischen Bildung    

Günther Dichatschek

Inhaltsverzeichnis dieser Seite
Indianer Nordamerikas   
Ein Beitrag zur Geschichte indigener Völker in der Politischen Bildung   
Vorbemerkung   
1 Euroamerikanische Kolonisierung   
2 Perspektivenwechsel des Bildes Nordamerikas   
3 Aspekte einer US-Geschichte ab 1763   
3.1 Unabhängigkeit der USA   
3.2 Entwicklungsphasen der Besiedelung   
3.3 Neuzeitliche Aspekte der Geschichte der USA   
4 Aspekte einer Politischer Bildung   
5 Zeittafel   
Literaturverzeichnis   
IT-Autorenbeiträge   
Zum Autor   

Vorbemerkung    

Wer in jungen Jahren Karl May gelesen hat, ist mit dem Kampf des indianischen Amerikas und seinem Überlebenskampf konfrontiert worden. In der Folge sah man die US-Filmwestern, zunächst einige im Kino und später im Fernsehen. Dass das alles mit der Realität nicht stimmen konnte, ahnte man schon damals. Weiße Trapper, Siedler, Cowboys, die US-Kavallerie, Forts und feindliche Indianer beherrschten die Szene.

Anhänger des "American Indian Movement" besetzten 1973 den Weiler Wounded Knee in South Dakota. Wochenlang lieferten sich Oglala Lakota und ihre Anhänger in Pine Ridge Scharmützel mit der US-Nationalgarde, wobei die Aufmerksamkeit auf die schwierige Lage im Reservat gelenkt wurde. Selbstbewusst engagierten sich die Indianer für ihre Sache.

Die Tragödie zwischen 1860 und 1890 in den Great Plains in Dee Browns Bestseller "Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses"(1972)öffnete die Augen.

  • Zusätzlich kamen/kommen noch die Phänomene von Massengewalt, Rassismus und Siedlungskolonialismus(vgl. MANN 2007, MARX 2015).
  • Das Interesse stieg mit der Auseinandersetzung mit Themen ethnischer Verfolgung von Minderheiten in der Politischen Bildung(vgl. RUBINSTEIN 2004).

Ausgangspunkt der folgenden Überlegungen ist die

  • Absolvierung des Studiums der Erziehungswissenschaft/ Universität Innsbruck,
  • Absolvierung des 10. Universitätslehrganges Politische Bildung/ Universität Salzburg-Klagenfurt,
  • Absolvierung des 6. Universitätslehrganges Interkulturelle Kompetenz/ Universität Salzburg,
  • Absolvierung des 4. Internen Lehrganges für Hochschuldidaktik/ Universität Salzburg und
  • die Lehraufträge an der Universität Wien und Salzburg(hier Lehramt Geschichte/ Didaktik der Politischen Bildung).
Die Auseinandersetzung mit der Fachliteratur ergibt ein zusätzliches Interesse.

Schwerpunkt sind Aspekte der Politischen Bildung( http://www.netzwerkgegengewalt.org > Index: Politische Bildung, Lernfeld Politik, Europa als Lernfeld, Globales Lernen, Interkulturelle Kompetenz; vgl. DICHATSCHEK 2017).

1 Euroamerikanische Kolonisierung    

Eine fast völlige Ausrottung der ersten Bevölkerung("First People") ist Teil der amerikanischen Geschichte. Sie zählt zu den großen Menschheitskatastrophen - zusammen mit dem Niedergang der indianischen Hochkulturen in Mittel- und Südamerika - vor dem 20. Jahrhundert. In Zahlen ausgedrückt erkennt man das Ausmaß. Im großen Gebiet nördlich des Rio Grande 1492 lebten ungefähr fünf bis zehn Millionen Native Americans, 1900 waren es noch 237 000 Menschen indianischer Herkunft(vgl. MATTIOLI 2018, 15).

Der spanische Eroberer Juan Ponce de Leon entdeckte 1513 Florida. In der Folge ging eine nicht exakt ermittelbare Zahl nordamerikanischer Indianer an Krankheiten, Hunger, Versklavung, auch an Kriegen, Massakern, Umsiedlungsaktionen, Kopfgeld-Jagden und systematischer Kulturzerstörung zugrunde.

Ganze Indianervölker wurden vernichtet, andere überlebten bis heute und sind von den Ereignissen der euro-amerikanischen Kolonisierung bis in die Gegenwart gezeichnet.

Die bis heute mitunter unverstandene Katastrophe stellt die Frage, ob nach der Besitznahme des Kontinents für die dort lebenden Menschen die Ereignisse eine Fortschrittsverheißung gewesen sei(vgl. ECKERT 2006, 112).

  • Heute wird deutlich, dass die radikale Umgestaltung der Welt mit Verdrängung, Unterwerfung und Dezimierung der indigenen Völker verbunden ist.
  • Verdrängungsprozesse von beispielloser Dynamik im Zeichen von Moderne wurden ausgelöst.
  • Im 19. Jahrhundert verringerte sich die Vielfalt von menschlichen Kulturen im Zeichen nationaler Staatenbildungen und bewirkte eine beinahe Auslöschung von Ureinwohnern.
  • Mit dem Abholzen von Wäldern, Abbau von Rohstoffen und Umpflügen von Grasland(Prärien) veränderten sich die Ökosysteme in den außereuropäischen Räumen.
Mit der Zerstörung des indianischen Nordamerikas ergeben sich andere Perspektiven der Geschichte der USA, die das Bild bis heute beeinflussen.

2 Perspektivenwechsel des Bildes Nordamerikas    

Bis in die sechziger Jahre war die US-Geschichte geprägt von einer Geringschätzung der First People.

In der Geschichtsdarstellung wurde zwar von militärischen und wirtschaftlichen Erfolgen berichtet, die nationale Geschichte der USA wurde als ein einzigartiger Erfolg und Fortschritt dargestellt.

  • Das Freiheitsprinzip der Aufklärung und die englischstämmigen Pioniere im Kampf gegen die Wildnis("Fontier")wurden betont(vgl. WEARNE 2003).
  • Es entstand 1893 bei der Weltausstellung von Chicago erstmals die "Frontier-These"(Frederick Jackson Turner). Die Geschichte der USA wurde durch eine These der Westexpansion mit Pioniersiedlern stark beeinflusst(vgl. GRABBE 2001).
  • Typische US-Eigenschaften wie Individualismus, Egalitarismus und Freiheitsliebe wurden(und werden bis heute) gepriesen. Im Grenzland werden die Siedler erst zu Amerikanern und nirgendwo sonst liegt der Ursprung nationaler Tradition.
  • Die First People wurden zum Kontrast von Zivilisation und Fortschritt.
  • Die Frontier seien zu einer militärischen Trainingsschule für die junge Nation geworden.
US-Geschichte handelte bis um 1970 davon, wie aus Untertanen des englischen Königs tatendurstige Pionierfarmer wurden, die in den Westen des Kontinents eindrangen und durch harte Arbeit zu Wohlstand kamen.

  • Der Untergang der indianischen Kultur war unvermeidbar, ein notwendiges Kapitel in der US-Geschichte(vgl. MATTIOLI 2018, 18).
  • Ausgeblendet wurde in der US-Indianerpolitik Tod, zwangsweise Umsiedelung, Rassismus und ein kultureller Genozid.
Letztlich verdanken die USA ihr Landimperium einer Wiederbesiedelung des Kontinents. Es kommt zur bitteren Erkenntnis, dass die US-Gesellschaft auf den Gräbern von Hunderttausenden von Indianern_innen errichtet wurde(vgl. OESER 2008).

3 Aspekte einer US-Geschichte ab 1763    

Mit dem Ende des Siebenjährigen Krieges 1763 war Nordamerika ein indianisches Land. Abgesehen von kleinen Siedlungen am Atlantik, am St.Lorenz-Strom und den Großen Seen sowie am Golf von Mexiko gab es kaum eine euroamerikanische Präsenz zwischen Appalachen und Pazifik(vgl. SCHNURMANN 2009; MATTIOLI 2018, 18-19).

  • Viele indianische Gesellschaften nutzten den Kontinent trotz des Siedlungsdrucks an den Rändern.
  • Mit dem zunehmenden Druck einer Einwanderung hatte sich 100 Jahre später das Bild völlig geändert.
  • 1914 schien es so, dass durch Zwangsassimilation die indinanische Bevölkerung aussterben würde.
3.1 Unabhängigkeit der USA    

Mit der Unabhängigkeit der USA 1783 begann für die nordamerikanischen Indianer eine neue Epoche (vgl. DEPKAR 2008).

  • Zunächst gab es einen Herrscherwechsel von König Georg III. zu George Washington.
  • Ein tiefgreifender Wandel der US-Gesellschaft tolerierte kein indianisches Land.
  • Mit dem Niedergang des Indianertums kam es zum Aufstieg und einer Entfaltung der USA.
  • Die USA betraten die Weltbühne, mit imperialen Ansprüchen.
    • Man trat gegenüber den Indianern als Kolonialmacht auf.
    • Imperial vereinnahmte man die ehemaligen britischen, französischen, spanischen, mexikanischen und russischen Gebiete, teils durch Kauf, Verträge über Abtretungen oder militärische Eroberungen und Annexion(vgl. SCHUMACHER 2009, 74-94).
  • Ein neues Gesellschaftsmodell erprobte die Besitznahme von Grund und Boden. Eigenes Land zu erwerben in der Neuen Welt, mit dem Mut einen neuen Anfang zu beginnen, führte in der Folge zu einer einzigartigen kapitalistischen Eigentümergesellschaft.
  • Der US-Landrausch führte zur Enteignung größten Stils.
3.2 Entwicklungsphasen der Besiedelung    

In einer ersten Phase entwickelte sich eine agrarische Siedlergesellschaft mit einem Neubau einer nationalen Gesellschaft(vgl. MARX 2015, 2). Damit wurden die First People an den Rand der entstehenden Gesellschaft gedrängt und büßten angestammte Lebensräume, politische Selbstbestimmung und wirtschaftliche Überlebensfähigkeit ein.

In einer zweiten Phase im 19. Jahrhundert entwickelte mit dem Sozialexperiment einer Einrichtung von Reservaten die kulturelle Fremdbestimmung. Mit Epidemien, Todesmärschen, Auflösung von Winterlagern, Massakern, Hungersnöten, Umerziehungsaktionen und militärischen Konflikten verstärkte sich der Rückgang der indianischen Bevölkerung(vgl. MATTIOLI 2018, 22-24).

In der dritten Phase gingen die First People in der US-Gesellschaft infolge einer Binnenhomogenisierung unter.

Aus dieser Phasenentwicklung ergibt sich eine exemplarische Gebietsstudie über die Besiedelung der USA(vgl. BERG 2013, 160-164).

  • Nordosten der USA - erste Kolonialzeit und Gründungsjahre der Vereinigten Staaten von Amerika(1700-1809)
  • Südosten der USA - Umsiedelungsära(1815-1839)
  • Südwesten der USA - ursprünglich spanische, dann mexikanische und schließlich amerikanische Kalifornien in den Goldrauschjahren(1848-1860)
  • Konflikte in den Great Plains(1840-1890)
3.3 Neuzeitliche Aspekte der Geschichte der USA    

Als neue Blickrichtung ergänzt sich die indianische Geschichte durch Aspekte der Kulturgeschichte des indianischen Nordamerikas von seinen Anfängen bis 1800.

  • Colin G. CALLOWAY hat in seinem Basiswerk "One Vast Winter Count"(2003, bes. 426) weniger die Richtung Atlantik-Pazifik betrachtet, vielmehr eine Nord-Süd-Betrachtung durchgeführt. In dieser Darstellung wird etwa die Bedeutung von aus Mexiko stammenden Kulturgütern wie der Maisanbau und das Pferd betont.
  • Ebenso ist die aus Mittelamerika stammende Pockenepidemie zu beachten, die zwischen 1775 und 1782 das indianische Nordamerika dezimierte. Dadurch wurde der Westen ausgedünnt(vgl. MATTIOLI 2018, 27).
  • Zu beachten ist in der indianischen Geschichte Nordamerikas der Umstand, dass es nie eine gemeinsame indianische Sprache und Spiritualität, eine gleichbleibende Sozialorganisation und damit einheitliche Lebensweise gab. Auch gab es keine alphabetische Schrift, nur mündliche Überlieferung. Einen "Einheitsindianer" gab es nie.
  • Dadurch ist für die indianische Geschichte die Quellenlage äußerst dünn. Vorhandene Quellen sind daher möglichst mit indianischen Augen zu sehen. Beispielhaft gilt dies für LUTHER STANDING BEAR, der beide Welten als Kind kannte - als Kind bei den freien Sioux in den Great Plains lebte, bevor er 1879 auf eine Internatsschule in Carlisle/Pennsylvania kam - und seine Erinnerungen 1933 in "Land of the Spotted Eagle" niederschrieb(vgl. MATTIOLI 2018, 28-29).
  • Nordamerikas indigene Kulturen waren und sind ebenso verschieden wie jene Europas(vgl. DITTMANN 1994, 4).
Eine nicht abgeschlossene Debatte gibt seit seit den achtziger Jahren über die korrekte Bezeichnung der nordamerikanischen Indianer.

  • Als Oberbegriff gilt "indigene Völker". Diese werden als außereuropäische Ethnien verstanden, die durch Kolonialisierung ihre politische Autonomie verloren, aus ihrem bewohnten Land vertrieben, zwangsweise assimiliert und oft physisch vernichtet wurden. Indigene Völker besitzen eine überschaubare Größe, eine Verbundenheit mit ihrem Land, ein Wertesystem der Ahnen, eine Selbstversorgerökonomie, verstreut liegende Dörfer und einen kulturellen Konservatismus.
  • Die UNO hat in der Generalversammlung vom 13.September 2007 eine "Allgemeine Erklärung der Rechte der indigenen Völker" verabschiedet. Damit wurden die Menschenrechte von Ureinwohnern anerkannt, ebenso das Recht auf Selbstbestimmung und die Verfügungsgewalt über ihr Land und die dort liegenden Bodenschätze.
Der Begriff "Indian"(Indianer)ist problematisch, weil er geographisch falsch und zudem doppeldeutig ist. Er kann im Englischen auch als Inder gedeutet werden. Seit den siebziger Jahren setzen sich die Begriffe "Native Americans", "First People" und "First Americans" durch.

4 Aspekte einer Politischer Bildung    

Die Geschichte Nordamerikas ist mit der fast völligen Vernichtung der indigenen Völker verbunden.

Ab dem 17. Jahrhundert vernichteten die einwandernden Europäer die Lebensformen und Wirtschaftsstrukturen und besetzen das Land. Blutige Konflikte und tödliche Krankheiten dezimierten die Urbevölkerung.

Die Europäer assimilieren aus Überlegenheitsgefühlen die First People und vernichteten ihre Kultur.

Im US-Unabhängigkeitskrieg am Ende des 18. Jahrhunderts ringen die indigenen Völker um ihre Autonomie.

Die US-Gesellschaft und Politik weist im 19. Jahrhundert indigenen Völkern Reservate zu und betreibt eine Ausgrenzung und Unterdrückung.

Zu beachten ist die Verneinung bzw. Verhinderung aller hochgehaltenen Werte, Normen und Rechte der USA wie Freiheit, Unabhängigkeit, Autonomie, Bürgerrechte und Partizipation.

5 Zeittafel    

Im Folgenden werden beispielhaft wesentliche Daten in Form einer Zeittafel aufgezeigt.

Quelle: Mattioli 2018, 460-464


um 1300: Von Mexiko aus verbreitet sich als Basis des indianischen Ackerbaues der Anbau von Mais, Bohnen und Kürbis

um 1400: Im Nordosten bilden sich Irokesen- und Huroren-Föderationen

um 1500: 5 bis 10 Millionen Indianer leben in Nordamerika

um 1700: Die indianische Bevölkerung beträgt rund 1,5 Millionen

- - -

1521: Florida wird für Spanien in Besitz genommen

1607: In Virginia entsteht die erste englische Siedlung

1608: Quebec wird erste französische Siedlung

1633-16734: Im Nordosten dezimiert eine Pockenepidemie die indianischen Völker

1637: Englische Siedler verüben ein Massaker am Mystic River

1680-1692: Pueblo-Indianer vertreiben spanische Missionare

1680-1750: Entlaufene und gestohlene Pferde breiten sich in den Great Plains aus, es ensteht in der Folge eine nomadische Bisonjäger-Kultur

1750: 1,25 Millionen Siedler leben in den 13 britischen Atlantikkolonien, 25 Jahre später sind es 2,5 Millionen

1750-1760: Russische Pelzhändler siedeln sich an der Küste Alaskas an

1769: Spanien kolonisiert Kalifornien und bildet ein System von 21 Missionen

1776: Die USA proklamieren ihre Unabhängigkeit

1775-1783: Im Unabhängigkeitskrieg führen die Amerikaner in Frontiergebieten auch einen Krieg gegen indianische Völker. Es kommt zu einer Dezimierung der First People durch eine Pockenepidemie.

1803: Die USA erwerben von Frankreich das Louisiana-Gebiet und verdoppeln ihr Territorium.

1814: Massaker unter General Andrew Jackson in Tohopeka

1821: Mexiko wird unabhängig. Im mexikanischen Texas siedeln sich US-Bürger an.

1830: Beginn der Umsiedelung im Osten in "Indian Territory" durch den "Indian Removal Act"

1838: Ein Viertel der Cherokee sterben auf dem "Trail of Tears"

1848: Mexiko tritt den Südwesten an die USA ab

1849-1855: Goldrausch in Kalifornien, Zehntausende der First People kommen um

1853: Umsiedelung indigener Gemeinschaften in Reservate auf Grund einer neuen Indianerpolitik durch den Indianerbeauftragten Luke Lea

1877: Sitting Bull setzt sich nach der Schlacht am Little Bighorn nach Kanada ab

1887: Im "Dawes Act" wird Reservatsland in das Eigentum weißer Farmer und Rancher übertragen

1889: Die "Große Sioux-Reservation" wird verkleinert und in sechs Reservate zerstückelt

1890: Massaker durch die US-Kavallerie am Wounded Knee Creek

1900: In den USA leben unter den 76 Millionen Einwohnern 237 000 Indianer auf 2,3 Prozent der Gesamtfläche fast nur in Reservaten

1907: Theodore Roosevelt und der Kongress weigern sich den indianischen Bundesstaat "Sequoyah" zu gründen

Literaturverzeichnis    

Angeführt sind jene Titel, die für den Beitrag verwendet und/oder direkt zitiert werden.


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IT-Autorenbeiträge    

Die Autorenbeiträge dienen der Ergänzung der Thematik.


Netzwerk gegen Gewalt

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Politische Bildung

Lernfeld Politik

Europa als Lernfeld

Globales Lernen

Interkulturelle Kompetenz

Zum Autor    

APS-Lehramt - VS-HS-PL(1970-1975-1976); zertifizierter Schüler- und Schulentwicklungsberater(1975/1999); Lehrbeauftragter am PI des Landes Tirol(1990-2002), Mitglied der Lehramtsprüfungskommission für die APS beim Landesschulrat für Tirol(1993-2002)

Absolvent des Instituts für Erziehungswissenschaft/ Universität Innsbruck/Doktorat(1985), des 10. Universitätslehrganges für Politische Bildung/ Universität Salzburg-Klagenfurt/MSc(2008), der Weiterbildungsakademie Österreich/Wien/Diplome(2010), des 6. Universitätslehrganges Interkulturelle Kompetenz/ Universität Salzburg/Diplom(2012), der Personalentwicklung der Universitäten Wien/Bildungsmanagement/Zertifzierung(2010) und Salzburg/ 4. Interner Lehrgang für Hochschuldidaktik/Zertifizierung(2016), des Online-Kurses "Digitale Werkzeuge für Erwachsenenbildner_innen"/ TU Graz-CONEDU-Werde Digital.at-Bundesministerium für Bildung/Zertifizierung(2017), des Fernstudiums Erwachsenenbildung/ Evangelische Arbeitsstelle Fernstudium - Comenius Institut Münster/Zertifizierung(2018)

Lehrbeauftragter am Institut für Erwachsenen- bzw. Bildungswissenschaft/ Universität Wien-Berufspädagogik-Vorberufliche Bildung(1990/1991-2010/2011), am Fachbereich Geschichte/ Universität Salzburg - Lehramt Geschichte-Sozialkunde-Politische Bildung/Didaktik der Politischen Bildung(ab 2015/2016)

Kursleiter/Lehrender an den Salzburger VHSn Zell/See, Mittersill, Saalfelden und Stadt Salzburg(ab 2012), stv. Leiter des Evangelischen Bildungswerks in Tirol (2004-2009, ab 2017)

Aufnahme in die Liste der sachverständigen Personen für den Nationalen Qualifikationsrahmen/NQR, Koordinierungsstelle für den NQR/Wien(2016)


MAIL dichatschek (AT) kitz.net

 
© die jeweiligen Autoren zuletzt geändert am 3. September 2018