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Rückblick - Ausblick
Rückblick Weiterbildung 1985 - 2025 |  |
Erinnerungen - 18. Dezember 1985 |  |
Günther Dichatschek
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Einleitung |  |
Für einen Lehrenden im schulischen und außerschulischen Bildungsbereich ist der Ausbildungsweg und die Fort- und Weiterbildung eine wesentliche Epoche in der Biographie. Besondere Ereignisse sollen daher in der Folge angesprochen und reflektiert werden.
Im Jahre 2025 ergeben sich 40 Jahre, die nach der Promotion des Autors am 18. Dezember 1985 und zeitgleichen Überreichung eines Landespreises zu einem Rückblick einladen.
Dank der Möglichkeiten im digitalen Bereich in den letzten Jahrzehnten und der Möglichkeit, in einem Buchprojekt eine solche Reflexion durchzuführen, soll im Folgenden eine persönliche Darstellung versucht werden.
Der Dank gilt allen Beteiligten und besonders jenen vielen, die unterstützend diese biographische Epoche ermöglichten.
1 Promotion 1985 |  |

Lehrauftrag Universität Wien 1990 - 2011 |  |
Vorberufliche Bildung/ Erziehung bzw. Berufsorientierung versteht sich als pädagogischer Beitrag zur Orientierung in beruflicher Bildung und in der Arbeits- und Berufswelt an der Schnittstelle zu der zunehmend notwendigen Berufsorientierung und Politischen Bildung/ Erziehung Heranwachsender und Studierender bei der Gestaltung künftiger sozialer Beziehungen.
In Österreich ist Vorberufliche Bildung als Vorbereitung auf eine stattzufindende Schul- bzw. Studienwahl - in der Folge Berufswahl - gesetzlich der Schule als "Berufsorientierung" und dem Arbeitsmarktservice (AMS) zugewiesen.
Bereits die Grundschule bereitet berufsbezogene Bildungsziele vor, die anschließend im Sekundar- und Tertiärbereich mit Aspekten einer Persönlichkeitsbildung weitergeführt werden.
Die Erwachsenenpädagogik hat zunehmend den berufspädagogischen Auftrag, Fort- und Weiterbildung im Rahmen der Beruflichen Erwachsenenbildung durchzuführen, in der Allgemeinen Erwachsenenbildung vorberufliche Maßnahmen für bestimmte Gruppierungen anzubieten.
In der Folge sind bei der Berufswahlorientierung für die
- Gruppe von Studierenden, Jungakademikern,
- Umzuschulenden, Arbeitslosen,
- Zuwanderer/Migranten/innen,
- Randgruppenmitgliedern (Behinderte, Strafgefangene, Minderheiten),
- zu Betreuenden für die Schulsozialarbeit und
- in der zunehmend wichtigen Elternarbeit vorberufliche Maßnahmen in der wenig beachteten Erwachsenen- bzw. Weiterbildung angesagt.
Neuere Aspekte einer Vorberuflichen Bildung ergeben sich in der Lehrerbildung und Berufspädagogik an den Instituten für Erziehungswissenschaften bzw. Bildungswissenschaft der Universitäten und im Fachhochschulbereich sowie zunehmend in den Fachbereichen "Politische Bildung", "Interkulturelle Kompetenz" und "Erwachsenenbildung" (vgl. die Autorenbeiträge > http://www.netzwerkgegengewalt.org > Index: Politische Bildung, Interkulturelle Kompetenz und Erwachsenenbildung).
Politische Bildung mit den Themenbereichen Arbeit, Berufswahlorientierung, Berufserziehung, Migration, Antidiskriminierung, Bildungsbe (nach) teiligungen, Interkulturalität und Umweltbildung findet sich in der einschlägigen Literatur der "Bundeszentrale für politische Bildung" und Fachliteratur und erklärt die vorhandene und zunehmende Aktualität und Bedeutung vorberuflicher Bildung.
Verstärkt werden diese Bemühungen durch Richtlinien der Kommission der Europäischen Gemeinschaften im "Arbeitsdokument der Kommissionsdienststellen: Memorandum über Lebenslanges Lernen".
Vermehrt verdienen Beachtung Kooperationsmodelle mit den Berufsinformationszentren/ BIZ des AMS und der Wirtschaft, Betrieben bzw. Unternehmungen, Einrichtungen der Sozialpartner und Eltern, insbesondere im Abbau von Diskriminierungen und dem Aufbau von Inklusionsmodellen in der Berufsorientierung von Mädchen, Zuwandernden und Bildungsbenachteiligten.
Unter Vorberufliche Bildung werden alle Interaktionen zwischen Berufswahlsuchenden und anderen Personen verstanden, die unterstützend helfen, das Berufswahlverhalten in didaktischen Schritten und individueller Beratung zu verbessern und so die Ratsuchenden bei der Entscheidungsfindung und Umsetzung zu unterstützen.
Vorberufliche Bildung/ Erziehung versteht sich demnach als Orientierung über berufliche Bildung und die Arbeits- und Berufswelt.
Ein Blick auf die Bildungspraxis zeigt die Bedeutung und Vielfalt vorberuflicher - berufsorientierender Aktivitäten in den einzelnen Schularten, dem Arbeitsmarktservice und Einrichtungen der Sozialpartner (Wirtschaftskammer/ WKO, Kammer für Arbeiter und Angestellte/ AK, Österreichischer Gewerkschaftsbund/ ÖGB und Industriellenvereinigung/ IV). Hinzuweisen ist in diesem Zusammenhang auf die damals richtungsweisende Untersuchung des Beirats für Wirtschafts- und Sozialfragen "Qualifikation 2000" (Wien 1989, 129-132).
Das Konzept der Allgemeinbildung hat sich seit den siebziger Jahren stark verändert, wobei die bildungstheoretischen und bildungspolitischen Vorstellungen über eine Verknüpfung von Schule und Arbeitswelt, Unterricht und Beruf - mit Blick auf die deutsche Hauptschule - unter dem Begriff "Vorberufliche Bildung" mit dem Gutachten der Bundesanstalt für Arbeit zum "Berufswahlunterricht in der vorberuflichen Bildung" 1974 auch in Österreich ernsthaft zu diskutieren begonnen wurde.
In der Folge wurde mit Schulversuchen in der Sekundarstufe I zu Beginn der achtziger Jahre die Hinführung zur Arbeits- und Berufswelt in Verbindung mit Bildungsinformation und Realbegegnungen ein Konzept der neuen Anforderungen auf eine arbeitsorientierte, technische und ökonomische künftige Grundbildung begonnen, das einen didaktischen Verbund von Schule, Bildungsberatung und Persönlichkeitsentwicklung zum Ziel hat.
Eine solche "Berufsorientierung" ist keine Vorbereitung auf eine spezielle Berufstätigkeit, sondern als "Vorberufliche Bildung/Erziehung'" ausgerichtet auf die Vermittlung grundlegender Kenntnisse, Einsichten und kritische Reflexionen über die Bereiche Gesellschaft, Technik und Wirtschaft (Berufsorientierung im weiteren Sinne) und die Befähigung von Schülerinnen und Schülern, sich selbständig, eigenverantwortlich, persönlichkeitsbezogen und sachkundig im Prozess der Schul- bzw. Berufswahl entscheiden zu können (Berufsorientierung im engeren Sinne).
Auf Grund der Teilaufgaben Vorberuflicher Bildung/ Erziehung wird dieser Bereich der Berufspädagogik/ Aus- und Weiterbildung zugewiesen.
Teilbereiche der vorberuflichen Bildung
 | | Vorberufliche Bildung |
| Orientierung über berufliche Bildung (Bildungsinformation) | Orientierung über die Arbeits- und Berufswelt (Berufsorientierung/Berufskunde) |
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In der einschlägigen Literatur ist Ziel das Erreichen einer altersstufengemäßen Schul- bzw. Berufswahlkompetenz, die entsprechendes Wissen anstrebt sowie Information und Motivation umfasst. Der Paradigmenwechsel bedeutet zudem, dass man möglichst von der beruflichen Beratung wegkommt und eine Förderung des beruflichen Selbstkonzepts ermöglicht.
IT - Hinweis - Quelle/ Autorenbeitrag
http://www.netzwerkgegengewalt.org/wiki.cgi?VorberuflicheBildungInÖsterreich (20.10.2025)
2 Landespreis 1985 |  |
Das Interesse für den Bereich "Familie" und die damit verbundenen Aspekte ergibt sich aus den vielfältigen Fragen der Politischen Bildung und der Auseinandersetzung mit interkulturellen Phänomenen.
Ausgangspunkt der Überlegungen sind
- die Etablierung eigener Studiengänge in Familienwissenschaft im deutschsprachigen Raum, ausgehend von den USA und dem übrigen angelsächsischen Raum;
- die Absolvierung der Universitätslehrgänge "Politische Bildung" (2008) und "Interkulturelle Kompetenz" (2012) sowie der Weiterbildungsakademie Österreich (2010) und
- die Auseinandersetzung mit der Fachliteratur.
Wer sich mit der Sozialgeschichte Europas auseinandersetzt, stößt auf die Geschichte der Familie und erkennt, dass diese ein interessanter Bereich Politischer Bildung darstellt.
Im Folgenden wird auf die Entwicklung von Familienwissenschaft, historische Merkmale von Formen und Beziehungen von Familien, Familienkonzepte im Bürgertum, Erscheinungsformen gegenwärtiger Familien, Familienpolitik und europäische Aspekte, Elternbildung als Bedeutung und Beratungskonzepte eingegangen.
Im Fokus stehen erziehungs- bzw. bildungswissenschaftliche Aspekte und Elemente einer Politischen Bildung.
IT - Hinweis - Quelle/ Autorenbeitrag
http://www.netzwerkgegengewalt.org/wiki.cgi?Familienwissenschaft (20.10.2025)
3 Schulentwicklungsberatung 1999 |  |
Der Bildungsbereich beruht auf der Lehrtätigkeit, die sich mit der Gestaltung und Verwaltung von Schule unter den Gesichtspunkten Gestaltung - Verwaltung - Machbarkeit im Kontext einer Bildungsreform in Verbindung Politischer Bildung befasst, also dem Themenbereich Schulentwicklung und Schulqualität in seinen verschiedenen Facetten.
Damit dokumentiert man die kontinuierliche Bedeutung der (Einzel) Schule als Leistungs- und Handlungseinheit.
Standortgebundene und übergreifend regionale Schulentwicklung erhält zunehmend Bedeutung in einer Phase der Schulreform von Lehren - Lernen - Erziehung - Organisation.
Damit sind die Eckpunkte einer Gestaltung bzw. Verwaltung von Schule als Schulentwicklung benannt.
Einleitend wird auf die staatliche Verantwortung für Bildung und Erziehung, die Bildungsplanung als Grundlage einer Bildungspolitik, Theorien und Konzepte der Schulentwicklung und auf Möglichkeiten und Grenzen der Gestaltungsfreiheit der Einzelschule eingegangen.
Zum Selbstverständnis der Schulentwicklung gehören neben den schulpädagogischen und bildungspolitischen Elementen die Personalentwicklung (PE) und Organisationsentwicklung (OE).
Ausgangspunkt ist die Absolvierung des "Lehrganges Schulentwicklungsberatung" der Pädagogischen Institute Vorarlberg - Tirol - Salzburg - Kärnten und des BMUK 1998/ 1999 für alle Schulformen, das Bildungsreformgesetz 2017, die Aktualisierung der Thematik durch die Pädagogischen Hochschulen in Österreich und die Auseinandersetzung mit der Fachliteratur.
IT - Hinweis - Quelle/ Autorenbeitrag
http://www.netzwerkgegengewalt.org/wiki.cgi?Schulentwicklung (20.10.2025)
Weiterbildungsakademie 2009 - 2010 |  |
Bildungsorganisationen sind von Entwicklungsaufgaben betroffen, weil sie Bildungsleistungen anspruchsgrupppengerecht anzubieten und zu entwickeln haben. Die verschiedenen Bildungsbereiche, insbesondere Schulen, betriebliche Ausbildungsstätten, Hochschulen, Weiterbildungseinrichtungen und die verschiedenen Einrichtungen der Erwachsenenbildung haben auf die Veränderungen einzugehen.
Lehrende und Lernende sind Akteure in Bildungsprozessen und sollen erfolgreich agieren können.
Bildungsmanagement hat auf diese Herausforderungen und den Wandel zu reagieren. Als junger Zweig im Bildungsgeschehen ergeben sich Aufgaben in der Gestaltung von Lernprozessen, auf der organisatorischen Ebene und in der Professionalisierung der Lehrenden und Verwaltenden.
Bildung zu vermitteln versteht sich, Bildungsprozesse als Dienstleistung anzubieten. Dieser Paradigmenwechsel im Verständnis schafft eine Verbindung von pädagogischen und ökonomischen Konzepten.
Beide Rationalitäten sollten ausbalanciert werden und gangbare Lösungen ergeben. Reflexion ist notwendig, um bewusst und kritisch Gestaltungslösungen zu entwickeln. Ein proaktives Bildungsmanagement mit dem Aufgreifen zukünftiger Probleme und dem Aufbau von Erfolgspotenzialen ist Ziel der Bemühungen.
Ein Fallbeispiel unterstreicht die Bedeutung einer kleinen Bildungsinstitution in der Allgemeinen Erwachsenenbildung, initiiert aus der Teilnahme an Tagungen und Weiterbildungslehrgängen des Autors.
- Im Jahre 2004 wurde der Autor anlässlich der Reaktivierung des „Evangelischen Bildungswerks in Tirol/ EBiT" in den Vorstand gewählt und nahm bis Ende 2009 bzw. von 2017 bis 2019 die stellvertretende Leitung eines kirchlichen Bildungswerks ein, das das Bundesland Tirol mit sieben Evangelischen Pfarrgemeinden umfasst und ausschließlich auf Ehrenamtlichkeit/ Freiwilligkeit beruht. Ab 2010 gehört er als Beirat dem Vorstand des EBiT an.
- Der 10. Universitätslehrgang „Politische Bildung" der Universität Salzburg (2006-2008) und die Auseinandersetzung mit Erwachsenen- bzw. Weiterbildung' im Rahmen des Lehrauftrages am Institut für Erziehungs- bzw. Bildungswissenschaft der Universität Wien für den Fachbereich „Vorberufliche Bildung“ (1990-2011) sowie die Absolvierung der Weiterbildungsakademie Österreich (2010) sind Anlass, sich mit einer ehrenamtlichen Berufsrolle im EBiT intensiver auseinanderzusetzen.
- Ziel dieser Fallstudie im Rahmen der Ausbildung in Erwachsenenbildung/ Bildungsmanagement in der Weiterbildungsakademie Österreich ist es, die persönliche Führungsrolle und den Führungsstil im Vorstand des EBiT zu hinterfragen. Von Interesse ist dabei die Ehrenamtlichkeit, die im Unterschied zum universitären Lehrauftrag in Wien bzw. Salzburg in unterschiedlicher Art und Weise in der Erwachsenenbildung eines kirchlichen Bildungswerks den Autor beschäftigt.
- Die Fallstudie zeigt in verschiedenen Schritten auf, welche Bedürfnisse ehrenamtliche Mitarbeitende haben und wie diese durch Leitungs-, Struktur- und Organisationsmaßnahmen in einem kleinen Bildungswerk mit bescheidenen materiellen und personellen Ressourcen angemessen abgedeckt werden sollen.
Die reflexive Auseinandersetzung, insbesondere bezogen auf die eigene Rollengestaltung, bildet einen Bestandteil dieser Fallstudie, wobei die Durchführung und Auswertung von Mitarbeitergesprächen Hinweise auf die professionelle Gestaltung der Führungsrolle von Sozialmanagern gibt.
IT - Hinweis - Quelle/ Autorenbeitrag
http://www.netzwerkgegengewalt.org/wiki.cgi?Bildungsmanagement (20.10.2025)
Lehrende nehmen Einfluss auf Personen unterschiedlichen Alters. Das breitgefächerte Bildungssystem, ausgehend vom Elementarbereich bis zum quartären Bereich, erfordert unterschiedliche Lernvoraussetzungen und weist auf Unterschiede in der Entwicklung hin.
Inwieweit dies berücksichtigt wird, hängt von der Kenntnis und Umsetzung
- der Entwicklung,
- der Lernfähigkeit (Entwicklung des Denkens),
- den Lerntheorien und Lernformen,
- den Strukturen und der Arbeitsweise des Gedächtnisses,
- der Instruktion (den Lehrverfahren),
- der Motivation und
- sozialpsychologischen Aspekte ab.
- Eine Psychologie für Lehrende erweist sich zunehmend als notwendig. Angesprochen sind Lehrende an Schulen, Hochschulen bzw. Universitäten und Kursleiter.
Das Themenfeld umfasst Überlegungen zur Pädagogischen Psychologie, Pädagogischen Sozialpsychologie und zunehmend wichtigen Teilbereichen der Ausbildung Lehrender.
Psychologische Aspekte in Unterricht, Lehre, Gruppenführung und/ oder Training sind wesentliche Elemente zur Verbesserung spezifisch - pädagogischer Bemühungen.
Ausgangspunkt der Überlegungen sind für den Autor die langjährige Lehrtätigkeit als APS - Lehrer, Lehrbeauftragter am Institut für Erziehungs- bzw. Bildungswissenschaft der Universität Wien/ Aus- und Weiterbildung - Vorberufliche Bildung und Lehrbeauftragter am Pädagogischen Institut des Landes Tirol/ Berufsorientierung sowie in der Erwachsenenpädagogik/ -bildung, die universitäre Ausbildung am Institut für Erziehungswissenschaft/ Universität Innsbruck, die universitäre Fortbildung in der Personalentwicklung der Universität Wien und Salzburg, die universitäre Weiterbildung in den Universitätslehrgängen Politische Bildung/ Universität Salzburg - Klagenfurt und Interkulturelle Kompetenz/ Universität Salzburg, die erwachsenenpädagogische Weiterbildung an der Weiterbildungsakademie Österreich, am Comenius - Institut Münster und die Auseinandersetzung mit der persönlichen Basis- bzw. Fachliteratur.
Der Beitrag richtet sich an Lehrende aller Bildungsbereiche, die sich im erziehungs- bzw. bildungswissenschaftlichen Teil ihres Tätigkeitsbereiches mit psychologischen Aspekten beschäftigen. Eine persönliche Sichtweise des Autors ist gegeben.
Im Folgenden wird
- auf die Merkmale und
- grundlegende theoretische Ansätze der Psychologie eingegangen.
- Anzusprechen sind ebenfalls das Anlage - Umwelt - Problem,
- Reifung/ Entwicklung und Lernen,
- die Lernbereitschaft, Fragen der sensiblen Phasen und
- die Lernfähigkeit im Erwachsenenalter.
- In der Folge werden das Denken, Lernformen und Lösen von Problemen referiert.
- Wesentliche Fragen betreffen die Lernübertragung, Kreativität und das Gedächtnis.
- Zur Umsetzung pädagogisch - psychologischer Fragestellungen bedarf es einer Instruktions- und Motivationspsychologie.
Diese Bereiche umfassen grundsätzliche Überlegungen zur Pädagogischen Psychologie. Der Begriff "Pädagogische Psychologie" geht auf den US - Psychologen und Pädagogen Edward Lee THORNDIKE zurück ("educational Psychology"). Die Pädagogische Psychologie beschäftigt sich mit psychologischen Fragen in den Bereichen Bildung und Erziehung.
Eine enge Beziehung besteht naturgemäß zur Entwicklungspsychologie (siehe dazu im Kap. Lehrerbildung). Zusammenhänge und Überschneidungen ergeben sich auch mit der Lernpsychologie und Sozialpsychologie.
Begrifflichkeiten wie Instruktionspychologie, Unterrichtspsychologie, Unterrichtsforschung, Pädagogische Tatsachenforschung oder Empirische Pädagogik werden verwendet.
IT - Hinweis - Quelle/ Autorenbeitrag
http://www.netzwerkgegengewalt.org/wiki.cgi?Sammelband-12 (20.10.2025)
Lernende eines Fernstudiums halten nach längerer Zeit in einer Fort- bzw. Weiterbildungsphase wieder Studienunterlagen in der Hand halten. Nach Jahren einer Beendigung einer Erstausbildung liegen Materialien/ Lernunterlagen auf dem Tisch, die in verschiedenster Weise bearbeitet werden sollen.
Von Vorteil ist in solides Grundwissen und ein Bildungsmanagement, das in einer Phase einer Fort- bzw. Weiterbildung eingesetzt werden kann.
"Fortbildung" betrifft Lernprozesse, die eine Erhaltung des aktuellen Wissens/ "Zusatzwissen" betreffen. "Weiterbildung" betrifft Lernprozesse, die eine Höherqualifizierung mit akademischer Bildung/ "Weiterführungswissen" betreffen.
Von der Europäischen Union wird als Bildungsmaßnahme "Weiterbildung" bevorzugt.
Die folgenden Hinweise sollen die Bearbeitung der Texte, des Zugangs zum Internet und der Verständlichkeit einschlägiger Methoden erleichtern.
Zur Schwerpunktsetzung und einem Textverständnis gehört es, Notizpapier für Stichworte und einen Textmarker bzw. zum Unterstreichen wesentlicher Textteile einen Buntstift zu verwenden. Fragestellungen und wichtige Erkenntnisse können so festgehalten werden.
In Randspalten können kurze Zusammenfassungen für einen Überblick geschrieben werden.
Mögliche Aufgabenstellungen helfen, Inhalte besser zu erfassen und einen eigenen Erfahrungsschatz aufzubauen.
Hilfreich mitunter ist ein Perspektivenwechsel, womit man sich in eine andere Person hineindenkt. Dies erweitert einen Bildungshorizont und ermöglicht einen Lernprozess im Sinne eines Fernstudiums.
Der Zugang zum Internet oder einem Internetanschluss ermöglicht Recherche und Bearbeitung von Stichworten in Suchmaschinen.
Nicht zu übersehen ist das Auffinden von Fachliteratur zur Ergänzung der Fernstudienunterlagen.
Öffentliche Bibliotheken, Fachbibliotheken und Universitätsbibliotheken sind Anlaufstellen für Zusatzliteratur.
Die folgenden Ratschläge bzw. Erfahrungen für ein Lernmanagement in einem Fernstudium/ Fernlehre sind allgemein gehalten und bedürfen jedenfalls einer individuellen Lernorganisation.
Erreichbare Ziele heben die Lernmotivation.
Dazu bedarf es eines kontinuierlichen Lernprozesses mit der Möglichkeit, Unklarheiten und Fragestellungen in einer Lernbegleitung beantwortet zu bekommen.
Ein Lernplan erleichtert die Bearbeitung und strafft die Erreichung der Lernziele. Lernen soll Freude machen und letztlich ein Gefühl des Erreichens eines Zieles verschaffen.
Ein Fernstudium muss machbar und Anregungen für eine spezifisch - thematische Auseinandersetzung ergeben. Sinnvoll ist die Nutzung auch als Zusatz bzw. Fortsetzung eines Grundwissens.
IT - Hinweis - Quelle/ Autorenbeitrag
http://www.netzwerkgegengewalt.org/wiki.cgi?Fernstudium#1Vorbemerkungen (20.10.2025)
Einführend zur Thematik meint man alltagssprachlich mit "Nachhaltigkeit" etwas wie dauerhaft, anhaltend oder auf längere Zeit auswirkend.
Wie sich die Menschheit entwickeln soll, wird mit "nachhaltiger Entwicklung" bezeichnet, betont in Prozesshaftigkeit natürlicher und gesellschaftlicher Veränderungen.
Der normativer Kern "Nachhaltiger Entwicklung" ist die Idee der inter- und intragenerationellen Gerechtigkeit im Hinblick schwindender natürlicher Ressourcen und einer abnehmender Fähigkeit von Ökosystemen, Emissionen aufzunehmen und einer zunehmenden Umweltzerstörung.
Das Konzept verpflichtet eine Sicherstellung, ein sicheres und autonomes Leben führen zu können. Auszugehen ist, die Lebensgrundlagen für alle heute und zukünftig zu sichern und bestenfalls wiederherzustellen (vgl. MEISCH 2014, 6).
Irreführend wäre, von einem genau zu definierenden Zustand "Nachhaltiger Entwicklung" zu sprechen, zumal es kultur-, ort- und zeitabhängige unterschiedliche Gestaltungsräume gibt.
Gründe sind die physischen und soziokulturellen Voraussetzungen in ihrer Unterschiedlichkeit (vgl. Ökosysteme, Gesellschaften und kulturellen Identitäten).
Zu beachten sind außerdem der Wandel der Voraussetzungen im Laufe der Zeit durch natürliche und soziale Prozesse sowie ethisch zu prüfende Vorstellungen (vgl. Klimawandel; Demographie, soziopolitische Umbrüche; Gerechtigkeit).
Die Transformation zu einer nachhaltigeren Gesellschaft ist ein wissensbasierter und ethisch orientierter Such-, Lern- und Erfahrungsprozess.
IT - Hinweis - Quelle/ Autorenbeitrag
http://www.netzwerkgegengewalt.org/wiki.cgi?Nachhaltigkeit
Für die Evangelische Erwachsenenbildung/ EEB gehören theologische Ziele zum Selbstverständnis.
Konzepte für neue Zugangsmöglichkeiten/ Bildungsangebote sind notwendig geworden (dialogische Formen - Seminare - Erkundungen - Projekte - Workshops - Studientage; Bedürfnisse von Kirchendistanzierten/ Themenwahl, Räumlichkeiten; Orientierung an der Lebenswelt der Adressaten).
Zunehmend gibt es differenzierte Erwartungen an Religion und Kirchen. Jedenfalls nimmt der traditionelle "Kirchenchrist" ab. Hier ist anzusetzen. Unterschieden wird bei Kirchenmitgliedern in "Humanisten" (Pflege des kulturellen Erbes), "Alltagschristen" (Übereinstimmung von Wort und Tat), "Anspruchsvollen" (Individualität der Glaubensvorstellung und des Gottesbildes) und "Jugendlichen" (Lust und Spontaneität - Distanz und Kritik). EEB versteht sich als Zugang für Kirchendistanzierte.
Die Forderung der EU nach "lebensbegleitendem Lernen" mit Weiterbildung ist in der EEB ausbaufähig. Inwieweit eine Ehrenamtsausbildung ausreicht, ist klärungsbedürftig, weil es ebenso um die Gruppe der nebenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter/ innen als Adressaten/innen geht. Jedenfalls geht es um die Frage des Nachwuchses und der Verteilung der Tätigkeitsbereiche, um EEB durchführen zu können.
IT - Hinweis - Quelle/ Autorenbeitrag
http://www.netzwerkgegengewalt.org/wiki.cgi?Erwachsenenbildung#23EvangelischeErwachsenenbildungEEB (20.10.2025)
Lehramtsprüfungstätigkeit 1993 - 2002 |  |
Mit internationalen Bildungsevaluationen, Aspekten von Lehre und Forschung der universitären Lehrerbildung, Bildung nach Bologna und einem Lehrermangel in bestimmten Fächern ist die Lehrerinnen- und Lehrerausbildung Gegenstand kontroverser Auseinandersetzungen geworden.
Experten, Evaluationen und Kommissionen bestätigen fast übereinstimmend mangelhafte Qualifikationen und Effektivität.
Internationale Leistungsvergleiche weisen auf Mängel hin, wenngleich unterschiedlich argumentiert wird.
Hochschulreformer wollen Instrumente, um internationale Aspekte vermehrt - im Einklang mit der Bologna - Erklärung - umsetzen können.
Die Bildungspolitik wünscht sich eine schnelle Rekrutierung von Lehrenden und
Universitäten stehen unter erhöhten Studierendenzahlen unter dem Druck einer Lehramtsausbildung.
Einigkeit besteht über die Notwendigkeit einer Reform. Die übrigen Fragen wie etwa die Wirkung, Intensität und Nachhaltigkeit von Lehren und Lernen an Hochschulen (nicht nur in der Lehrerbildung), nationale und internationale Lehrerbildungskonzepte umzusetzen, der Zusammenhang zwischen Lehrerbildung und Lernleistungen in der Schule oder Praxisanteile einer notwendigen Professionalisierung vermehrt zu beachten, erweisen sich als wesentlich.
Ausgangspunkt der Überlegungen zur Professionalisierung einer Lehrerbildung sind für den Autor das Absolvieren des Instituts für Erziehungswissenschaft/ Universität Innsbruck/ Doktorat (1985), der Seminare I und II des BMUK/ Wissenschaftliche Landesakademie für Niederösterreich "Didaktik der Lehrer/ innen- Bildung/ Europaorientierte Lehrer/ innen - Bildung"/ Krems (1993-1994), des 10. Universitätslehrganges Politische Bildung/ Universität Salzburg/ Master (2008), des 6. Universitätslehrganges Interkulturelle Kompetenz/ Universität Salzburg/ Diplom (2012), der Weiterbildungsakademie Österreich/ Diplome (2010), der Personalentwicklung der Universität Salzburg/ 4. Interner Lehrgang für Hochschuldidaktik/ Zertifizierung (2015/2016), des Fernstudiums Erwachsenenbildung und Nachhaltige Entwicklung / Evangelische Arbeitsstelle Fernstudium am Comenius - Institut Münster/ Zertifizierung (2018, 2020), die Auseinandersetzung mit Erwachsenenpädagogik und Weiterbildung (Hochschuldidaktik) und die Auseinandersetzung mit der Fachliteratur.
IT - Hinweis - Quelle/ Autorenbeitrag
http://www.netzwerkgegengewalt.org/wiki.cgi?Lehrerbildung (21.10.2025)
Politische Bildung hat die Aufgabe, die Menschen zu befähigen, dass sie ihren gesellschaftlichen Standort und ihre Interessen erkennen und über ihre politischen Probleme urteilen und in der Folge handeln zu können.
Dazu ist es erforderlich, die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Prozesse und Strukturen zu durchschauen, den Zusammenhang zwischen Interessen und Politik und die Ursachen und Funktion von Ideologien aufzudecken.
Wie in allen sozialwissenschaftlich ausgerichteten Fachbereichen ergeben sich interdisziplinäre Themenbereiche, die unterschiedlich definiert werden.
Sie lassen sich zusammenfassen zu Gestaltungen bzw. Themenbereichen sozialer Beziehungen, demokratischer Ordnung und politischer Willensbildung, nationaler und internationaler Politik, Friedenssicherung, Rechtsordnung, Wirtschaftsordnung und Wirtschaftspolitik, Medien, Arbeit und Beruf bzw. Vorberuflicher Bildung ("Berufsorientierung") und Vergleich politischer Systeme.
Ziel einer Politischen Bildung ist ein kritisches Bewusstsein, selbständiges Urteil und politisches Engagement.
Voraussetzung für demokratisches Engagement ist das Bewusstmachen der Zusammenhänge zwischen individuellem Schicksal, gesellschaftlichen Prozessen und Strukturen.
Politisches Bewusstsein bildet sich im Erkennen der eigenen Interessen und im Erfahren der gesellschaftlichen Konflikte und der Herrschaftsverhältnisse.
Der politisch bewusste und aufgeklärte Mensch soll nicht erleidendes Objekt der Politik sein, sondern als Subjekt in die Politik eingreifen.
Wesentliche Aspekte theoretischer und praktischer Ansätze einer Politischen Bildung bedürfen zum besseren Verständnis einer Einführung in die Geschichte der Politischer Bildung an Schulen und anderen Bildungsinstitutionen, einer Darlegung gesellschaftlicher Funktionen und Grundintentionen, der Fachdidaktik und eines Ausblicks mit einer Reflexion.
Fragen der Inklusion in der Politischen Bildung sind vermehrt zu stellen. Fragestellungen der Didaktik ergeben sich konsequenterweise.
IT - Hinweis - Quelle/ Autorenbeitrag
http://www.netzwerkgegengewalt.org/wiki.cgi?Politische__Bildung (21.10.2025)

Personalentwicklung/ PE steht im Kontext mit strategischer Organisationsentwicklung. Beide Elemente bedingen sich gegenseitig als Zukunftsvorsorge für die Organisation und einen Nutzen für die Stakeholder (etwa Kunden, Klienten, Aktionäre und Mitarbeiter).
PE hat sich in seinem Verständnis in den letzten Jahrzehnten verschoben und war ab den fünfziger Jahren in Berufsausbildung, Fort- und Weiterbildung im Kontext der Bildungspolitik in der Regel bei Führungskräften miteinbezogen, folgte in den siebziger Jahren als Konzept von Maßnahmen, die systematisch und positionsorientiert eine Verbesserung der Qualifikationen der Mitarbeitenden verfolgte, um Ziele der Mitarbeitenden und der Organisation zu fördern.
Ab den achtziger Jahren erhielten Qualifikationen im Rahmen eines strategischen Managements Bedeutung (vgl. etwa bei Personalfragen in der Gestaltung der Organisation und deren Umsetzung, einer Umsetzung des Selbstorganisationsprinzips, der Eigenverantwortung der Stammbelegschaft und der Entwicklung des kollektiven Wissens durch die Organisation).
Mit individualisierten Karrieren steigt die Eigenverantwortung für berufliches Fortkommen und die Sicherung der Qualifikationen. Das Wissen weniger Personen erzeugt Produktivität.
Prinzipien einer PE sind demnach die Lernfähigkeit und der Lernwille, das Erreichen und die Zielsetzung des Mitarbeitenden bzw. des gesamten Personals und der Organisation, die Veränderbarkeit von Arbeitshandlung und Qualifikation, das potenzielle Arbeitsvermögen, eine systematische Veränderbarkeit, eine Konzeption und Maßnahmensetzung des Managements, eine Selbstentwicklung von Arbeitsvermögen und eine ökonomisch sinnvoller Investition in die Organisation im Sinne einer Effizienz und Steigerung der Arbeitsleistung.
In der betrieblichen Praxis ist die Meinung überholt, dass PE nur Fort- und Weiterbildung für Führungskräfte sei. Fort- und Weiterbildung ist allerdings weiterhin ein wesentlicher Faktor, der allerdings in zu wenigen Organisationen vorzufinden ist.
Für Lehrende ist sie ein wesentlicher Faktor, um aktuelles Wissen in Lehre und für Lernen umsetzen zu können.
IT - Hinweis - Quelle/ Autorenbeitrag
http://www.netzwerkgegengewalt.org/wiki.cgi?Personalentwicklung (21.10.2025)
Interner Lehrgang 2016 |  |
Lernen ist ein zielgerichteter aktiver individueller Prozess mit einem Erreichen der Zielvorgaben. Aktivitäten richten sich auf neues Wissen, neue Einsichten und der Veränderung der Handlungsbereitschaft. Gegliederte/ didaktisierte Lehrangebote unterstützen den Lernprozess. Studierende benötigen Lernfähigkeiten, die während der Studiendauer ausgebaut und zielgerichtet angewendet werden können.
Lernprozesse bestehen aus der Begründung der Lernziele, dem Aufbau von Wissen, Können und Eigenaktivität mit Lernplanung.
Lehrprozesse/ Lehrgrundsätze ermöglichen zielorientiert einen individuellen Lernprozess mit der Auseinandersetzung des Wissens, Unterstützung des Lehrangebots in Methodenvielfalt, Anwendungsgelegenheiten und Anregungen von Erkenntnisprozessen.
Die Trias der psychologischen Bereiche unterscheidet den kognitiven, motivationalen und emotionalen Bereich.
Beratung besteht in der Begleitung und Unterstützung der Lernprozesse und des Studienfortschritts, individuell/ Sprechstunde, gruppenkonform/ Seminar oder zielgerichtet in der Vorlesung.
Wichtig ist der Weg zum Wissen im Langzeitgedächtnis in das Arbeitsgedächtnis. Die Fülle von Informationen soll durch die Aufmerksamkeit der Lernenden durch das Interesse, die Motivation und Emotion, in den Studienalltag mit seinen Aufgabenstellungen aktiviert werden.
Studierende erreichen Lernziele auf verschiedenen Möglichkeiten. Geplante Lernprozesse verlaufen oft in der Realität ganz anders. Erforderlich ist im Lehralltag jedenfalls Flexibilität und auch ein Abweichen von der Planung.
Inhalte einer Planung von Lernprozessen benötigen
- präzise und reduzierte Lerninhalte/ Grobziele,
- Feinziele/ Schwerpunkte,
- Design des Unterrichtsverlaufes/ Zeitrahmen der LV und
- Angaben über Medien, Hilfsmittel und Aufträge.
- Wesentlich sind Lernvoraussetzungen und Praxiserfahrungen.
Einflussfaktoren ergeben sich aus
- gesellschaftlichen Rahmenbedingungen > Finanzlage, Studiengesetz und Eingangsprofile Studierende
- organisatorischen Rahmenbedingungen > räumliche Situation, Studienpläne und Kompetenzprofile
- Voraussetzung Lehrender > inhaltliche, didaktische und kommunikative Kompetenz, Praxis- und Forschungserfahrungen
- Voraussetzung Studierender > Motivation und Lernkompetenz
IT - Hinweis - Quelle/ Autorenbeitrag
http://www.netzwerkgegengewalt.org/wiki.cgi?Hochschuldidaktik (21.10.2025)
8 Interkulturelle Kompetenz |  |
Interkulturelles Konfliktmanagement 2010 |  |
Als Vorbild für diese Entwicklung, mit Einschränkungen auch im interkulturellen Kontext, kann die in den USA in den sechziger Jahren entstandene "Alternative Dispute Resolution"(ADR) angesehen werden.
- Eine Richtung betont den demokratischen Effekt von Mediation mit der Möglichkeit der selbstbestimmten Konfliktlösung durch die Akteure (verwurzelt in der Bürgerrechts- und Friedensbewegung).
- Die andere Richtung betrachtet Mediation als ein Verfahren, das ein Rechtssystem entlastet und zu einer einer größeren Zufriedenheit mit Konfliktlösungen führen kann.
Konfliktmanagement im positiven Sinne ermöglicht in jedem Fall die Interessen der Akteure in den Vordergrund zu stellen und nicht Machtüberlegenheit und Rechtspositionen über den Ausgang der Verhandlungen entscheiden zu lassen.
Das Harvard Negotiation Project sieht drei grundlegende Funktionen für einen Erfolg in Konfliktbearbeitungen:
- Personen und Probleme sind getrennt voneinander zu behandeln.
- Es gilt sich auf die Interessen und nicht auf die Positionen zu konzentrieren und
- das Verfahren soll Optionen zum beidseitigen Vorteil entwickeln können.
Der Vorteil des Verfahrens liegt in der Verständlichkeit. Die Schwierigkeit beginnt in der Übertragung bei einem realen Konflikt. Ob in der Komplexität von sozialen Konflikten nur die verhandelbaren Interessen übrig bleiben, hängt von der Konfliktart und der Verhandelbarkeit ab. Man weiß, wie schwer es ist, in Konfliktsituationen, Beziehungs- und Sachaspekte trennen zu können.
Dies zeigt sich in der geringen Relevanz bei interkulturellen Konflikten. Die Kritik ist naheliegend, dass es sich nur um die Aufrechterhaltung der bestehenden Ordnung handelt. Konfliktverfahren ohne ausreichende Diagnose und Beachtung der Komplexität von sozialen Aspekten - gestörte Beziehungen, unterschiedliche Werte, Anerkennungsproblemen und unterschiedlichen Machtverhältnissen - bedürfen, wenn sie nicht von vornherein scheitern sollen, Dialogverfahren. Diese beziehen sich nicht auf die Konfliktfelder und vereinfachen die Komplexität der Entstehungsgeschichte.
Im Mediationsverfahren finden sich zwei Ansätze, die von Interesse im interkulturellen Kontext sind.
- Zu Beginn werden Regeln aufgestellt, um eine faire Verhandlung leichter zu ermöglichen. Bei Akteuren von verschiedener Hierarchiebenen kann dies wichtig sein.
- Eine dritte Person in das Konfliktsystem als Unparteiischer sollte von den Konfliktparteien akzeptiert sein. Wesentlich ist der Aspekt, dass die Zweierbeziehung aufgelöst wird. Die "Dritte Person" veranlasst zu einem geänderten Verhalten und eher zu einer ergebnisoffenen Situation. Fehler oder Widersprüche können gegenüber einem Dritten leichter eingestanden werden. Eine dritte Person wird damit zu einem wichtigen Faktor der Konfliktregulierung.
Als Chancen für die Bearbeitung von interkulturellen Konflikten gelten jedenfalls
- die Kommunikation von Widersprüchen und
- Konflikte nicht zu beseitigen, also Bedingungen zu schaffen, unter denen ein Dissens verarbeitet werden kann. Niklas LUHMANN schlägt Verständigungen bzw. Vereinbarungen vor, die angesichts der Komplexität sozialer Konflikte sinnvoll erscheinen. Der Einsatz von Macht wird abgelehnt, Beziehungsgestaltung wird gefordert, Konfliktwurzeln sollen identifiziert werden und Lösungen zur Zufriedenheit der Beteiligten gefunden werden.
Verhandlungssysteme sind wesentlich, wenn es zu zivilisierten Formen der Interaktion kommt, wobei Langfristigkeit, Reflexionsfähigkeit und Selbstbeschränkung Voraussetzungen sind. Die Notwendigkeit einer Rücksichtnahme auf den Anderen im eigenen Interesse ist ein Gewinn.
Die interkulturelle Problemstellung bedarf keinesfalls einer isolierten Blickwinkels, vielmehr einer Anerkennung, also einer Sichtweise als Bestandteil eines gesellschaftlich - sozialen Konflikts. Im Lösungsansatz ist eine gelingende Kooperation anzustreben.
"Weniger interkulturelles Expertentum und mehr Mut gesellschaftliche Wirklichkeiten anzuerkennen und diese nicht als Zumutung, sondern als Auftrag zu begreifen heißt, den Konflikten und ihren Akteuren Gestaltungsräume für einen konstruktiven Aushandlungsprozess zu überlassen - und dies ist schlicht der Grundgedanke von Mediation".
Interkulturelles Konfliktmanagement sieht als größte Herausforderung die Identifizierung von Konfliktursachen, wobei fünf Aspekte eine Rolle spielen können: die Beziehung, der Sachverhalt, die Interessen, die Werte und die strukturellen Bedingungen.
Interkulturelle Konfliktursachen können stark an das sie umgebende System eingebunden sein, in das komplexe Beziehungsgefüge von Individuen und Organisationseinheiten. Wesentlich ist die Identifikation von Konflikten, die Methoden einer Konfliktvermeidung und die Analyse des Konfliktergebnisses. Daraus entsteht in der Folge die Basis zur Konfliktmanagement - Aktivität. Auszugehen ist als Ursache zunächst von kulturellen Differenzen.
Praktische Wege eines Konfliktmanagements sind
- "Negotiations" einzubeziehen, also gegenseitige Bedürfnisse und Interessen der Konfliktpartner, damit Ziele erreicht und Beziehungen aufgebaut werden können,
- "Facilitation", also Vermittlung oder Moderation als Methode der Drittparteien - Intervention mit Kommunikation, Moderation, Regeleinführungen und einem nicht - direktiven Kommunikationsstil. Versucht wird, Synergien anzubahnen und zu schaffen,
- letztlich die bereits angesprochene "Mediation" auch als Methode der Drittparteien - Intervention, wobei der Mediator allparteilich ist, Verhandlungstechniken angewendet werden, aktives Zuhören mit bestimmtem Fragetechniken wesentlich sind.
Zu beachten sind bei der Konflikttransformation die Asymetrie der Konflikte, die Ungleichheit der Konfliktpartner in Macht und Status, eine mögliche Langwierigkeit, ein Wechsel der Konfliktbereitschaft und die Verwobenheit bzw. Verbindung von Gesellschaften bzw. Gruppierungen, sozioökonomischen Bedingungen und situativen Kontexten (Regionen, lokale und globale Verbindungen).
Neuere Konflikt - Transformationskonzepte beachten insbesondere die persönliche Ebene mit Emotionen, Wahrnehmungen und kulturell -religiösen Aspekten, die Beziehungsebene mit kommunikativen, expressiven und interaktiven Aspekten und die Strukturebene mit menschlichen Bedürfnissen, Ressourcen und institutionalisierten Entscheidungsmustern sowie die Kulturebene mit dem Einfluss von Kultur auf die Entwicklung und die Konfliktlösung.
IT - Hinweis - Quelle/ Autorenbeitrag
http://www.netzwerkgegengewalt.org/wiki.cgi?Interkulturelle__Kompetenz#810InterkulturellesKonfliktmanagement (21.10.2025)
Interkulturelle Kompetenz ist zunehmend von Bedeutung in einer Gesellschaft geworden, die von Pluralität, Wandel, Widersprüchen, Unterschiedlichkeiten und Universalität in Ethnien, Bildung und Erziehung, Wirtschaft, Politik, Kultur, Religion und Recht gekennzeichnet ist.
Ein Zusammenleben in der Gesellschaft ist als Anspruch zu betrachten. Problembereiche wie politische Dimensionen, Wirtschaft, Kultur-Religion?, das soziale Umfeld, geschichtliche Entwicklung und gesellschaftliche Veränderungen sind in bestimmten Gesellschaftsbereichen deutlich sichtbar und nicht isoliert vom gesellschaftlichen Kontext und der Entwicklung, also situationsbedingt, sind zu betrachten.
Interkulturalität hat große Chancen, geht es doch um Bereicherung, neue Entwicklungen und Entdeckung von Gemeinsamkeiten. Zu einem Schlüsselbegriff in der Organisationsentwicklung ist Interkulturelle Öffnung geworden. Menschen öffnen interkulturell Organisationen, Unternehmen, Betriebe und Institutionen.
Die Studie spricht Handlungsfelder an, wobei "Interkulturelle Kompetenz", "Interkulturelles Lernen/ Lehren" und "Interkulturalität" einen fortlaufenden Entwicklungsprozess darstellen. Die Vielfalt der Begrifflichkeiten, Definitionen und Konzepte beruht auf einem Kulturbegriff, der sich an einem konstruktivistischen Kulturverständnis als Gesamtheit der von Menschen im Zuge ihrer Sozialisation hervorgebrachten Voraussetzungen sozialen Handelns wie Lebens- und Arbeitsformen, Denk- und Handlungsweisen, Wertvorstellungen und geistigen Lebensäußerungen orientiert. Dies erweist sich in den Begrifflichkeiten von Inter-, Multi- und Transkulturalität.
Die Studie geht in seinem grundlegenden Verständnis von Interkulturalität aus.
Der Diskurs zwischen den Menschengruppen findet in Theorien, Handlungsfeldern und Systemen statt, die wandelbar und widersprüchlich sein können. Konkret zeigt sich dies in der Grundannahme, dass Strukturen und Institutionen die kulturelle Vielfalt der Gesellschaft widerspiegeln (sollen). Diese Diversity - Dimension wie etwa ethnische Zugehörigkeit, Alter, Behinderung, Geschlecht, sexuelle Orientierung und Religion bzw. Weltanschauung berühren individuelle, organisatorische und strukturelle Ebenen.
Konkret zeigt sich Interkulturalität in den unterschiedlichen Handlungsfeldern, etwa in sprachlicher Bildung bzw. Unbildung, erfolgreichen bzw. misslungenen schulischen bzw. universitären Abschlüssen, Inklusion bzw. Exklusion im Sozialbereich und wirtschaftlichem Erfolg bzw. Misserfolg. Interkulturelle Öffnung berührt die strategische Dimension. In den Mittelpunkt werden Beteiligung und Selbstbefähigung gestellt.
Daraus folgt, dass Interkulturelle Kompetenz selbst kein eigenes Handlungsfeld oder Handlungssystem bildet, vielmehr ganz bestimmte Elemente/ Aspekte unter bestimmten theoretischen Erkenntnissen darstellt.
Interkulturelle Kompetenz beschränkt sich nicht nur auf bestimmte Anerkennungen und Werte, vielmehr ist sie auch bezogen auf die Interität - auf eine Verbindung von Kulturellem und Strukturellem in Form einer kulturell - sozialen Verteilung und wirtschaftlichen Interessen.
Problembereiche sind die Identität(en), Geschlechter/ Mann - Frau, Generationen, Kulturen - Religion - Kulturindustrien, Migration, Bildungsinstitutionen, interkulturelles Management, interkulturelle Kompetenz, internationale Begegnungen, interkulturelle Bildung und rechtlich - politische Interventionen/ Mediation - Diskriminierung - Veränderungsperspektiven.
Ziel ist eine Förderung einer zeitgemäßen gesellschaftlichen Integration unter pädagogischen Aspekten mit der Bearbeitung von theoretischen Ansätzen und fachdidaktischen Konsequenzen.
Diese umfasst die
- Hilfestellung bei der Einmündung in die schulische und außerschulische Gesellschaft, d.h. die aktive Förderung der Sozialisationsbedingungen,
- Besserstellung sozial Benachteiligter,
- Förderung der Bewusstseinsbildung und Haltungen und
- Begleitung von Zuwanderern mit ihren Familien und praktischer Hilfestellung.
Das Prinzip Fördern steht im Vordergrund.
Dies bedeutet neben der gesellschaftlichen Einschätzung verschiedener Situationen, der Bewusstmachung verschiedener Einflüsse, dem Erkennen und der Akzeptanz einer Verantwortung die Notwendigkeit einer Erstellung eines Rahmenkonzepts für eine Gesellschaft mit Pluralität des Milieus (Kultur) und der Verschiedenheit (Pluralität).
Zu gestalten ist dies in Bildungsinstitutionen, im Berufsalltag, im Kultur- und religiösen Leben, in Politik und Wirtschaft und in einem demokratischen Leben mit Normen, Werten und Grundlagen einer Demokratie.
Zu den pädagogischen Grundprozessen im interkulturellen Kontext gehören jene der Sozialisation, Inkulturation, des Lernens, der Bildung/ Erziehung und des Lehrens/der Didaktik. Mitunter wird auch die Beratung dazugezählt.
Alle pädagogischen Bemühungen beginnen beim Abholen am persönlichen Wissens- und Handlungsstand der jeweiligen Zielgruppe.
IT - Hinweis - Quelle/ Autorenbeitrag
http://www.netzwerkgegengewalt.org/wiki.cgi?Interkulturelle__Kompetenz (21.10.2025)
Interkulturelle Schulpädagogik |  |
Die Welt verändert sich, damit auch die Schule und das Bildungssystem mit Aus-, Fort-und Weiterbildungsgängen. Nur zögerlich wurde in der Vergangenheit mit Veränderungen umgegangen.
Bis zu Ende der neunziger Jahre wurde eher negativ auf eine Migrationsgesellschaft eingegangen. Kennzeichnend waren Negativ - Erwartungen, Anpassungsforderungen und einseitige Zuschreibungen. Für das Arbeitsfeld Schule gilt Migration mit seinen Folgerungen kaum als Normalfall, weil bildungspolitisch Schule in einer Migrationsgesellschaft als Sonderproblem gesehen wird.
Interkulturelle Pädagogik/ Bildung als Teilbereich der Erziehungswissenschaft mit Migrationspädagogik ist eine junge Disziplin mit langer Vorgeschichte. Gerade in Österreich gibt es eine Tradition im ehemaligen Vielvölkerstaat der k. und k. Monarchie im Umgang mit sozialer, kultureller und sprachlicher Vielfalt. Allerdings gab es Prozesse der Ausgrenzung und Sonderbehandlung, im Nationalsozialismus sogar einer Verfolgungs- und Vernichtungspolitik mit politischen Belastungen über Jahrzehnte.
Eine positive Tradition mit Heterogenität fehlt, innerhalb der Erziehungswissenschaft baut sich erst langsam über die Politische Bildung mit ihren Teilbereichen - auch der Interkulturellen Kompetenz - eine kritische Reflexion auf. Dem Bindestrichfach "Geschichte - Sozialkunde - Politische Bildung" kommt damit eine vermehrte Bedeutung zu.
Kennzeichnend für die heutige Schule ist
die räumliche Mobilität bzw. Durchlässigkeit innerhalb der Europäischen Union (EU), schulisch also die Erweiterung über einen Kultur- bzw. Sprachraum.
Mit dem Jahr 2015 der Fluchtwellen in die EU ergab sich darüber hinaus die Notwendigkeit integrativer Aktivitäten, bei denen Schule ihre zu vermittelnden Kompetenzen einzubringen hat.
Unabhängig davon gibt es mit der Binnenmigration innerhalb der EU so gut wie Normalität bei Wanderungsbewegungen. Dass dies nicht unbedingt als grundsätzliches Recht angesehen wird, erweist sich am Beispiel der Schweiz 2014 mit der Begrenzung von Zuwanderung, also einem politischen Willensakt vor der Flüchtlingswelle 2015.
Transnationale Mobilitäten erfolgen häufiger. Multilingualität nimmt zu, nicht nur im Tourismusland Österreich, vielmehr auch in Ökonomie, Kultur und Bildung (vgl. ERASMUS - Bildungsprogramm). Die Schule in der Migrationsgesellschaft hat darauf vorzubereiten.
Zudem ist das Phänomen der Globalisierung zunehmend zu beachten, weil damit für Lernende auch eine eigene Migration in ein anderes Land nicht unwahrscheinlich sein kann. Man denke nur an die vielen Auswanderungswellen des 19. und 20. Jahrhunderts in Europa und Österreich und künftige normale berufliche, familiäre oder touristische Mobilitäten.
Der Begriff "Kultur" in der Bezeichnung Interkulturelle Pädagogik unterstellt ein Unterscheidungsmerkmal, das es in der Schule zu beachten gilt.
Zu klären gilt es, welches Verständnis von Kultur hilfreich bzw. angemessen oder als problematisch anzusehen ist.
Zu bedenken ist, dass der Begriff oftmals mit "Kulturalisierung" verbunden wird, der auf eine nationalstaatliche Kultur reduziert wird (vgl. nationalstaatliche als Geschlossenheit, Widerspruchsfreiheit, Verallgemeinerung).
Problematisch wird der Begriff, wenn er statisch (Herkunftskultur) gesehen wird (vgl. die Legitimation von Exklusion).
Angemessen wird der Begriff, wenn Gemeinsamkeiten, ein System von Symbolen und Bedeutungen und flexible Identitäten/Mehrfachzugehörigkeiten anerkannt werden.
Inter - kulturell bezieht sich keinesfalls (nur) auf migrationsgeschichtliche Phänomene Lernender. Vielmehr geht es um reflexives Professionalitätsverständnis Lehrender im Umgang mit allen Spielarten der Diversität als Unterrichtsprinzip für alle pädagogischen Wissens- und Praxisbereiche in der Migrationsgesellschaft.
Arbeitsmigration, Flucht, Umsiedelungen und Asyl haben die Zusammensetzung der Schülerschaft und der gesellschaftlichen Entwicklung verändert. Lernende haben in ihrem Umfeld biographische Migrationserfahrungen, Mehrfachidentitäten, Mehrsprachigkeit, Multiperspektivität und grenzüberschreitende Phänomene wie etwa den Tourismus, Handel, Kulturveranstaltungen, Sportereignisse und Verwandtschaften erlebt bzw. sind mit diesen Phänomenen konfrontiert. Nicht ohne Grund spricht man bei Bildungssystemen und damit bei der Schule von "Schieflagen".
Folgen solcher Bildungsbenachteiligungen zeigen sich nicht nur bei Lernenden mit migrationsgeschichtlichem Hintergrund, auch bei Lehrenden in der Ausbildung. Es zeigt sich, dass die Zusammensetzung von Lehrerkollegien eher der Problembewältigung mit Migrantenkinder dienen soll.
Grundlegende Veränderungen bedürfen erheblicher Anstrengungen auf struktureller und institutioneller Ebene (vgl. für Lernende Bildungsberatung/ "Bildung für alle", Nostrifikation vorhandener Bildungsabschlüsse, Produktivität der Heterogenität der Schülerschaft; für Lehrende und Schulaufsicht vermehrte Fort- und Weiterbildung).
IT - Hinweis - Quelle/ Autorenbeitrag
http://www.netzwerkgegengewalt.org/wiki.cgi?Interkulturelle__Kompetenz#8242InterkulturelleSchulpädagogik (21.10.2015)
Kulturell - religiöse Kompetenz 2007 - 2025 |  |
Lehrgang Ökumene 2007 |  |
Die Ökumene kann als ein Weg beschrieben werden. Der Weg ist das Ziel. Wenn Menschen gleicher Überzeugung sich vereinen, kommt es zu einer reflektierten Weggemeinschaft. Zum Tragen kommen hier nicht-theologische Faktoren, oft Zufälle und in beruflichen Zusammenhängen. Das Miteinander und die Glaubwürdigkeit der christlichen Botschaft ergeben Gemeinsamkeit. Ohne eigene konfessionelle Wurzeln und Reflexion ist ökumenisches Denken und Handeln mit einer Akzeptanz des anderskonfessionellen Standorts nicht möglich.
Ökumenisches Handeln fordert die Bereitschaft des Bekenntnisses eigenen Glaubens, einer Empathie für den anderskonfessionellen Standort und der Akzeptanz für Differenzen (vgl. Kirchenverständnis, religiöse Sozialisation und religiöses Wissen). Weil es immer wieder Menschen gibt, die jenseits konfessioneller Grenzen sich glaubwürdig begegnen, man denke an konfessionsverbindende Ehepaare ("Mischehen"), im Berufsleben Mitarbeiter und ganz banal an die Begegnungen im Alltag oder ein sich erweiternder Bekannten- oder Freundeskreis, geben Impulse einer Ökumenischer Bewegung.
In jüngerer Zeit gibt es eine Wiederentdeckung ökumenischer Leitfiguren mit geistlicher Tradition des Christentums (vgl. beispielhaft Elisabeth von Thüringen, Nikolaus von Smyrna, Franz von Assisi und Dietrich Bonhoeffer). Geistliche Gemeinschaften erfahren insbesondere unter dem Eindruck des Zweiten Weltkrieges und heute Aufmerksamkeit (vgl. Kommunität von Taize, Öffnungen von Klostergemeinschaften).
Der Kontext zur Politischen Bildung und Interkulturellen Kompetenz, aktuell in "Globalem Lernen" und einem "Friedenslernen", verstärkt Bemühungen um eine christliche Ökumene, wie sie beispielhaft schon seit Jahrzehnten im sozial - diakonischen Bereich umgesetzt werden.
Für eine Religionspädagogik ergeben sich in der Querschnittsmaterie (Unterrichtsprinzip) einer Politischen Bildung vielfältige Möglichkeiten, die Themenbereiche Globalisierung und Multireligiosität einer Gesellschaft, aus der religiösen Basis der Lehrinhalte eines Religionsunterrichts in der Folge aufzuarbeiten.
Eine so verstandene kulturell - religiöse Bildung bereichert einen zukunftsfähigen Bildungsprozess. Aus Autorensicht wäre ein Universitätslehrgang "Religion", ökumenisch konzipiert, eine Bereicherung einer Weiterbildung im akademischen Bereich.
Die ökumenische Bewegung hat vieles selbstverständlich werden lassen, was um die Mitte des 20. Jahrhunderts noch undenkbar war. Dazu gehören konfessionsübergreifende Gottesdienste, Bibel-, Gebets- und Gesprächskreise, Begegnungen und Gemeindefeste, auf Kirchenleitungsebene theologische Konsultationen, gemeinsame Erklärungen zu gesellschaftlichen Themen und gemeinsames diakonisches Handeln.
Die Bewegung wird heute durch den "Ökumenischen Rat der Kirchen"/ Genf vertreten, dem die katholische Kirche aufgrund ihres Selbstverständnisses nur als Gast angehört. Der Rat wurde 1948 gegründet; ihm gehören derzeit 349 Kirchen aus mehr als 120 Ländern an. Dem Rat nicht beitreten können Kirchen, die die Trinität ablehnen (wie die Unitarier).
Es gibt aber auch einige weitere ökumenische Bemühungen, die ebenfalls zu einer Institution gefunden haben. So ist etwa die "Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE)" ein Zusammenschluss von 105 Kirchen auf der Grundlage der Leuenberger Konkordie 1973 mit gegenseitiger Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft. Grundlage der Konkordie ist die Einsicht, dass Bekenntnisverschiedenheit nicht notwendigerweise eine Kirchentrennung bedeuten muss. Evangelische Kirchen, die (wie Mennoniten und Baptisten) die Kindertaufe ablehnen und Personen, die lediglich als Kleinkinder getauft wurden, zur Aufnahme in ihre Gemeinden „wiedertaufen“, können dieser Gemeinschaft nicht beitreten.
Daneben wird die ökumenische Bewegung auch von zahlreichen Basisinitiativen getragen. Die weltweit größte ökumenische Basisbewegung von Frauen ist beispielsweise der "Weltgebetstag der Frauen".
IT - Hinweis - Quelle/ Autorenbeitrag
http://www.netzwerkgegengewalt.org/wiki.cgi?Oekumene (21.10.2025)
Pressehinweis
Salzburger Nachrichten
Dienstag
07. Oktober 2025 10:16 Uhr
Religion und Politik in Österreich
Aus aktuellen Gründen soll man sich das Verhältnis von Religion und Politik einmal rückblickend ansehen. Im Prinzip der Säkularität drückt sich heute das Selbstverständnis der Beziehung von Religion und Staat aus.
Dies zeigte sich mit der Aufklärung des 18. Jahrhunderts und der Abschaffung der Religion in der Französischen Revolution. Auch das Revolutionsjahr 1848 entwickelte die angestrebten Ziele. Bestimmend ist die Neutralität des Staates gegenüber der Religion, die Respektierung der inneren Autonomie der Religionsgemeinschaften. Ebenso schließt dies nach dem Prinzip der Gegenseitigkeit einen Verzicht der religiösen Gruppierungen auf eine direkte politische Einflussnahme mit ein.
In Österreich erfolgte dies 1781 mit dem "Toleranzpatent" von Joseph II., mit dem den Protestanten und Griechisch - Orthodoxen die Religionsausübung im privaten Raum gestattet wurde. 1867 wurde im Staatsgrundgesetz, Artikel 14, dies verfassungsrechtlich kodifiziert. Aus historischen Gründen genießt das Christentum in Europa - in Österreich vor allem die römisch-katholische Kirche - eine privilegierte Stellung.
Zu verweisen ist auch auf ein Staatskirchentum etwa in Großbritannien und Dänemark sowie eine Theokratie im islamischen Iran.
Neue interkulturelle Realitäten durch Migration und EU - Binnenwanderung stellen Grundsätze eines säkularen Staates infrage beziehungsweise werden missachtet. Es fragt sich, ob religiöse Identität und damit wesentliche Prinzipien einer Religion Angelegenheit des Staates und der Politik wären. Zu beachten ist politische Instrumentalisierung. Vorurteile werden geschürt, Fehlinformationen verbreitet. Vor allem schüren unsachliche Debatten Ängste.
Dr. Günther Dichatschek, MSc, 6370 Kitzbühel
Lehrgang Theologie für Ehrenamtliche 2025 |  |
Bodelschwingh - Studienstiftung |  |
Der Auftrag der Studienstiftung ist es, das Evangelium in aller Welt und in der Kirche mit ihren Gemeinden zu verbreiten und Menschen damit in der Beziehung zu Gott zu fördern.
Darum ist das Anliegen, dass Haupt- und Ehrenamtliche in ihren Gemeinden theologisch durchdacht und biblisch begründet die verschiedenen Angebote gestalten können.
So soll ein Beitrag zur theologischen Ausbildung im Vertrauen auf Gott und sein Wort geleistet werden. Dabei steht man auch im Nachdenken über Gott in Beziehung zu Gott.
Darum begleitet man auch Theologiestudierende, die sich auf einen Dienst in einer Landeskirche oder der Schule vorbereiten, während ihres Studiums an der Universität und bildet "Ehrenamtliche"/ Freiwillige in Gemeinden und Kirchen aus.
Kolleg für Gemeindedienst
Das "Kolleg für Gemeindedienst" ist ein wertvoller Beitrag in einer Diaspora für eine Glaubensgrundlage in der evangelischen Erwachsenenbildung. Online - Angebote in einer digitalisierten Umwelt erhalten eine zunehmende Bedeutung in Verbindung mit einer Bildungsberatung.
Die Möglichkeit einer Zertifizierung im Rahmen einer konfessionellen Erwachsenenbildung steigert in einer Wissensgesellschaft ein Hintergrundwissen.
Die Kurse des "Kollegs für Gemeindedienst" vermitteln einen umfassenden Einblick in die zentralen Aspekte der klassischen Theologie. Sie sind speziell darauf ausgerichtet, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kirchen und Gemeinden mit fundiertem Wissen und praxisnahen Ansätzen zu unterstützen.
Neben einer soliden theoretischen Grundlage bieten die Kurse praxisorientierte Anwendungen und weiterführende Ressourcen, die ein tiefergehendes Studium erleichtern. Dank der großzügigen Spenden des Freundeskreises ist der Zugriff auf den gesamten Katalog der Online - Kurse kostenlos.
IT - Hinweis - Quelle/ Autorenbeitrag
https://www.bodelschwingh-studienstiftung.de (27.7.2025)
Programmübersicht
Seit 1997 macht die Bodelschwingh - Studienstiftung Bildungsangebote für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um eine wertvolle Ausbildung für ehrenamtliches Engagement der Gemeinde zu erlangen. Dieses Online - Programm ist eine Fortsetzung dieser Tradition.
Die Kurse sind jeweils auf einen der folgenden sechs Bereiche ausgerichtet.
Altes Testament,
Neues Testament,
wie ich die Bibel verstehe,
was die Bibel lehrt,
Kirchengeschichte und
Praktische Theologie.
Ziel ist
ein grundlegendes Verständnis für jede dieser Disziplinen zu erlangen,
jeweils mit einem Schwerpunkt auf der Anwendung in der ehrenamtlichen Arbeit in der Gemeinde.
Zertifikatsprogramm Grundkurs
Dies ist ein klassisches und einsteigerfreundliches Zertifikatsprogramm. Das Zertifikat besteht aus 10 Online - Kursen (davon 9 Pflichtkurse und 1 Wahlkurs) und 3 Einführungsarbeiten.
Online - Kurse:
1. Altes Testament I (Karsten Vehrs)
2. Schriftverständnis I (Thomas Jeromin)
3. Wie legt man die Bibel aus? (Harm Bernick)
Einführungsarbeit A: Wie schreibe ich eine Andacht?
4. Grundzüge biblischer Rede von Gott (Erhard Berneburg)
5. Schriftverständnis II (Thomas Jeromin)
6. Die Hochzeit zu Kana (Harm Bernick)
Einführungsarbeit B: Exegese zu einem neutestamentlichen Text
7. Wahlkurs
8. Die evangelikale Bewegung I (Jörg Breitschwerdt)
9. Einführung in Gottesdienste (Wolfgang Becker)
10. Evangelisation (Ulrich Parzany)
Einführungsarbeit C: Positionspapier zum Apostolischen Glaubensbekenntnis
Zertifikatsprogramm Aufbaukurs
Dies ist ein Zertifikat für Fortgeschrittene. Das Zertifikat besteht aus 10 Online - Kursen (davon 3 Pflichtkurse und 7 Wahlkurse) und 3 Zwischenarbeiten. Zu beachten ist, dass Kurse, die für das Grundkurs - Zertifikat angerechnet wurden, nicht auch als Wahlkurs für das Aufbau - Zertifikat angerechnet werden können.
Online - Kurse:
1: Wahlkurs
2: Wahlkurs
3: Der Prophet Micha (Manfred Dreytza)
Zwischenarbeiten A: Exegese zu einem alttestamentlichen Text
4: Wahlkurs
5: Wahlkurs
6: Martin Luther (Peter Zimmerling)
Zwischenarbeiten B: Biographie einer Person oder Abriss einer Bewegung aus der Kirchengeschichte
Kurs 7: Wahlkurs
8: Wahlkurs
9: Wahlkurs
10: Zum Glauben einladen: evangelistisch predigen (Matthias Clausen)
Zwischenarbeiten C: Eine Predigt schreiben
IT - Hinweis - Quelle/ Autorenbeitrag
http://www.netzwerkgegengewalt.org/wiki.cgi?Arbeiten__Aufbaukurs (28.7.2025)
Die Erwartungen an die Zukunft ergeben sich allgemein in den Wünschen, es möge besser werden als die Gegenwart.
Aktuell laufen die Entwicklungen solchen Wünschen entgegen, man denke nur an die ökonomischen und ökologischen Bereiche. Der Konsum mit seinen Angeboten und Nachfragen wächst, die Ressourcen verringern sich, das Müllaufkommen steigt, das Klima verändert sich, neue Problembereiche durch einen Wandel der Gesellschaft kommen auf.
Die Reihe in Verbindung mit Politischer Bildung beschäftigt sich mit den bestehenden Verhältnissen und will einen Beitrag für mehr Sensibilität für aktuelle Notwendigkeiten in zukünftigen Feldern erreichen.
Ausgangspunkt der Überlegungen ist die Ausbildungs- und Berufsbiographie des Autors. Die Gliederung der Überlegungen ergibt die Hauptteile Zukunftsgestaltung, Problemfelder und zukunftsfähige Bildungsbereiche mit jeweiligen Untergliederungen und entspricht der persönlichen Interessenslage als politischer Bildner und Erwachsenenpädagoge.
Durch die Fülle der Fakten und Theorieansätze erscheint es sinnvoll, eine Auswahl der Themenbereiche und Theorieansätze zu treffen (vgl. die Aussage "Jede Zeit hat ihre Herausforderungen").
Eine künftige Lebensgestaltung besteht nur, das erreichte zivilisatorische Niveau in dem Bereich, Gesundheit, Sicherheit, Gleichheit, Bildung und Rechtsstaatlichkeit zu halten. Der Ressourcenverbrauch ist abzusenken.
Den bisherigen Lebensstil fortzusetzen, weniger Ressourcen zu verbrauchen, ist unglaubwürdig. Man denke nur an die Windräder, E - Autos, Biosupermärkte, solare Energie, die Konsumkultur und das Mobilitätsverhalten.
Eine zukünftige Entwicklung wird weniger Produkte anbieten, weniger Mobilität bereitstellen, eine andere Modernität und eine andere Lebensqualität haben (müssen).
IT - Hinweis - Quelle/ Autorenbeitrag
http://www.netzwerkgegengewalt.org/wiki.cgi?Zukunftsbildung (21.10.2025)
10 Künstliche Intelligenz 2023 - 2025 |  |

Von Künstlicher Intelligenz/ KI ist viel zu lesen, die Erwartungen sind hoch. Mit der Vorstellung von "Chatbot Chat GPT" vom Unternehmen Open AI/ San Francisco im November 2022 wurde KI von der Öffentlichkeit registriert und die Möglichkeiten aufgezeigt und zur Diskussion gestellt.
Hoffnungen und Befürchtungen werden ähnlich der Entwicklungen technischen Fortschritts in der Menschheitsgeschichte geäußert. Früher übernahmen Maschinen körperlich anstrengende Arbeiten etwa in der Industrie, der Bau- und Landwirtschaft.
Heute übernimmt etwa KI Übersetzungen, Recherchen und komplexe Analysen. Ohne autonomes Bewusstsein ist KI ein mächtiges Instrument, das einem demokratischen Diskurs wesentlich schaden kann (vgl. etwa Deep Fakes, Fälschung von Stimmen, Fortsetzung von Vorurteilen). KI ist die Maschine, die von uns lernt und nicht andersherum.
Für eine Politische Bildung sind daher theoretische und praktische Überlegungen im Bildungsbereich notwendig (vgl. Bundeszentrale für politische Bildung, Aus Politik und Zeitgeschichte 42/2023 "Künstliche Intelligenz").
Grundlage der Überlegungen sind die Aktualität, eine Auseinandersetzung mit der Fachliteratur im Kontext Politischer Bildung und exemplarische Teilnahme an Online - Fortbildung im quartären Bildungsbereich.
Im Hinblick auf die technologische und soziokulturelle Entwicklung versteht sich die Studie als eine Annäherung an die komplexe Thematik im Kontext Politischer Bildung.
IT - Hinweis - Quelle/ Autorenbeitrag
http://www.netzwerkgegengewalt.org/wiki.cgi?action=browse&id=Künstliche__Intelligenz&oldid=Kuenstliche (21.0.2025)
11 Netzwerk gegen Gewalt - Netzwerk zur Bildung 2004 - heute |  |
Diese Website dient dem Ziel, ein soziales Netzwerk gegen Gewalt aufzubauen. Der Start war im Oktober 2002. Inzwischen hat sich das Netzwerk 2004 thematisch stark zu Bildung erweitert.
Vernetzungen ergänzen die Bemühungen um pädagogische Herausforderungen.
Bildungsbereiche in ihrer aktuellen Bedeutung und Vielfalt bestimmen das Wiki - Projekt mit einer Themenvielfalt.
IT - Hinweis
http://www.netzwerkgegengewalt.org/wiki.cgi?NetzwerkGegenGewalt (20.10.2025)
Reflexion |  |
Rückblickend seit 1985, nach abgeschlossener APS - Lehramtsausbildung, konnten in elf Bildungsbereichen Schwerpunkte gesetzt werden.
Gelingen und ermöglicht werden konnte nach der Promotion eine
- akademische Weiterbildung in Universitätslehrgängen an der Universität Salzburg bzw. Klagenfurt,
- akademische Lehrtätigkeit an den Universitäten Wien und Salzburg,
- Lehr- und Prüfungstätigkeit in der APS - Fortbildung in Tirol - PI des Landes Tirol bzw. Landesschulrat,
- akademische Personalentwicklung an den Universitäten Wien und Salzburg sowie
- erwachsenenpädagogische Weiterbildung an der Weiterbildungsakademie Wien und im Fernstudium Comenius - Institut Münster.
- Online - Angebote in der Erwachsenenbildung können laufend in Anspruch genommen werden.
- Zusammenfassend kann sehr positiv die Möglichkeit eines Lehr- und Lernangebots bewertet werden. Die Wechselwirkung von universitärer und erwachsenenpädagogischer Bildungsmöglichkeiten/ tertiärer und quartärer Bildungsbereich erweist sich als motivierend.
Der Wiederholungs - und Weiterbildungseffekt in Verbindung mit der Fachliteratur bildet eine erweiterte Sichtweise als ein Verstärkungsmerkmal.
Online - Angebote/ Auswahl

Zum Autor |  |
APS - Lehramt (VS - HS - PL 1970, 1975, 1976), zertifizierter Schülerberater (1975) und Schulentwicklungsberater (1999), Mitglied der Lehramtsprüfungskommission für die APS beim Landesschulrat für Tirol (1993-2002)
Absolvent Höhere Bundeslehranstalt für alpenländische Landwirtschaft Ursprung - Klessheim/ Reifeprüfung, Maturantenlehrgang der Lehrerbildungsanstalt Innsbruck/ Reifeprüfung - Studium Erziehungswissenschaft/ Universität Innsbruck/ Doktorat (1985), 1. Lehrgang Ökumene - Kardinal König Akademie/ Wien/ Zertifizierung (2006); 10. Universitätslehrgang Politische Bildung/ Universität Salzburg - Klagenfurt/ MSc (2008), Weiterbildungsakademie Österreich/ Wien/ Diplome (2010), 6. Universitätslehrgang Interkulturelle Kompetenz/ Universität Salzburg/ Diplom (2012), 4. Interner Lehrgang Hochschuldidaktik/ Universität Salzburg/ Zertifizierung (2016) - Fernstudium Grundkurs Erwachsenenbildung/ Evangelische Arbeitsstelle Fernstudium, Comenius - Institut Münster/ Zertifizierung (2018), Fernstudium Nachhaltige Entwicklung/ Evangelische Arbeitsstelle Fernstudium, Comenius - Institut Münster/ Zertifizierung (2020)
Lehrbeauftragter Institut für Erziehungs- bzw. Bildungswissenschaft/ Universität Wien/ Berufspädagogik - Vorberufliche Bildung VO - SE (1990-2011), Fachbereich Geschichte/ Universität Salzburg/ Lehramt Geschichte - Sozialkunde - Politische Bildung - SE Didaktik der Politischen Bildung (2026-2017)
Mitglied der Bildungskommission der Evangelischen Kirche Österreich (2000-2011), stv. Leiter des Evangelischen Bildungswerks Tirol (2004 - 2009, 2017 - 2019)
Kursleiter der VHSn Salzburg Zell/ See, Saalfelden und Stadt Salzburg/ "Freude an Bildung" - Politische Bildung (2012 - 2019)
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